<div class="csl-bib-body">
<div class="csl-entry">Poimer, B. (2010). <i>Regional- und Strukturanalyse Südbayerns zur Abschätzung der potentiellen Verkehrsnachfrage im Schienenpersonennahverkehr bis zum Jahr 2025</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/160292</div>
</div>
-
dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/160292
-
dc.description
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
-
dc.description
Zsfassung in engl. Sprache
-
dc.description.abstract
Die vorliegende Diplomarbeit wurde im Rahmen des Studiums Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien in Kooperation mit der ÖBB Personenverkehr AG unter der Aufsicht von Prof.<br />Georg Hauger am Fachbereich für Verkehrssystemplanung von November 2009 bis März 2010 verfasst. Sie behandelt die Analyse und Prognose von Einflussparametern der potentiellen Verkehrsnachfrage im Schienenpersonennahverkehr in Südbayern bis 2025. Veränderungen in der Raum-, Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur sind dabei von besonderer Bedeutung, wobei in die Untersuchung auch eine Analyse der wichtigsten raum- und verkehrsplanerischen Dokumente einfließt. Für das Werdenfelser Land, eine Region südwestlich von München, dessen Regionalbahnnetz Ende 2009 zur öffentlichen Ausschreibung unter Wettbewerbsbedingungen angemeldet wurde, wird eine tiefergehende Betrachtung vorgenommen.<br />Bei der möglichen Entwicklung der wichtigsten Nachfragegruppen im Werdenfelser Land wird im Ausbildungsverkehr in Anlehnung an den prognostizierten Rückgang der jüngeren Bevölkerungsgruppen ein drastischer Rückgang erwartet; die einzige Ausnahme bildet der Landkreis München, für den Zuwächse vorhergesagt werden. Beim Erwerbspendelverkehr kann ebenfalls von einem besseren Abschneiden des Großraums München als in den peripheren Landkreisen ausgegangen werden. Eine Steigerung des ÖV-Anteils bei den Fernpendlern, die im Untersuchungsraum kaum Alternativen zur Fahrzielverlagerung haben, ist plausibel, da höhere Fahrkostensteigerungen im MIV als im ÖV erwartet werden können.<br />Inwieweit der SPNV im Werdenfelser Land vom steigenden Anteil des tendenziell MIV-affinen Freizeitverkehrs am Verkehrsaufkommen und der Verkehrsleistung profitieren können wird, ist schwierig zu prognostizieren. Aufgrund des höheren Motorisierungsgrades im ländlichen Raum wird der MIV hier wohl überdurchschnittlich dazugewinnen. Die prognostizierte positive Bevölkerungs- und Wirtschaftsdynamik des Großraums München lässt aber eine Zunahme des Bedürfnisses nach (Nah-)Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten in zumutbarer Distanz erwarten.<br />Da hier teils widersprüchliche Entwicklungstrends vorliegen, ist es schwierig, einen eindeutigen Gesamttrend und eindeutige Schlussfolgerungen für die Entwicklung der Verkehrsnachfrage im SPNV in Südbayern herauszuarbeiten. Sicher scheint nur, dass sich SPNV-Unternehmer in Zukunft noch stärker in einer zweifachen Konkurrenzsituation befinden werden: Sie müssen einerseits mit den neuen Wettbewerbsbedingungen in einem liberalisierten Eisenbahnmarkt umgehen, andererseits verschärft sich der intermodale Wettbewerb im boomenden Freizeitverkehr. Dieser ist zugleich ein wichtiges Betätigungsfeld, um zu erwartende Verluste in bestimmten Kernnachfragesegmenten bewältigen zu können. Der Ausgestaltung des SPNV-Angebots durch die Unternehmen kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Entsprechende Quantität und Qualität des Angebots, innovative Tarifkonzepte oder die Zusammenarbeit mit Tourismusregionen sollten es ÖV-Unternehmen ermöglichen, vom steigenden Freizeitverkehrsaufkommen zu profitieren. Aufgrund der geringen Auslastung auf einigen Nebenstrecken wäre es aber auch wichtig, gemeinsam mit der öffentlichen Hand ein regionales ÖV-Konzept zu erarbeiten, um Optimierungs- und Einsparungspotenziale nutzen zu können.<br />
de
dc.description.abstract
To obtain a Master of Science in Urban and Regional Planning a master's thesis is to be written. The present paper has been supervised by Georg Hauger, head of the Centre of Transportation System Planning at the Vienna University of Technology, and been created in cooperation with an Austrian railway company, the "ÖBB-Personenverkehr AG".<br />The thesis analyses possible developments of the most important factors influencing demand in regional rail passenger transport in South Bavaria. Therefore, it traces changes in population development, economic structure and spatial pattern and provides a forecast up to the year 2025. Furthermore, it contains a more detailed analysis of Werdenfelser Land, a region south-west of Munich, whose passenger rail services were put out to tender in 2009.<br />Methods of regional analysis are used to focus on regional disparities in South Bavaria. The bases for this regional analysis are official statistics, statistical reports and a special dataset of transport demand in Werdenfelser Land. In addition, documents on the main planning and transport policies are analysed.<br />The results of the research reveal big disparities between South Bavaria's urban and rural areas. The overall population is predicted to grow in most regions apart from some smaller ones close to the Austrian and Czech borders. On the contrary, the number of young people is forecasted to decline in all regions but the Munich metropolitan area.<br />Forecasts show that the working population will increase slightly, especially in urban areas. Accordingly, the number of commuters will develop in the same way. Under consideration of mobility issues, passenger-miles travelled during the period of interest are expected to increase faster than the number of person-trips, which results in longer average distances travelled. In particular, recreational traffic may increase above-average. As Bavarian planning and transport policies declare railways the backbone of public transport, Bavarian politicians support regional railway networks, like the one in the case study area.<br />In addition, public spending has been assured for the upcoming years.<br />Nevertheless, this may change owing to the actual economic crisis.<br />It is difficult to issue a clear and unambiguous prognosis on demand in regional rail transport due to these diverging trends. However, it is clear that railway companies are finding themselves in a highly competitive situation. Due to public tendering of regional railway services, they have to deal with other private and public competitors.<br />Furthermore, there is a tendency of increasing car usage, especially in recreational traffic. Therefore, railway companies have to improve to satisfy their current and prospective customers. This might be achieved, for example, by investing in new vehicles, providing new and satisfactory fare structures or improving marketing. The key issue, though, is a thorough knowledge of the service area.
en
dc.language
Deutsch
-
dc.language.iso
de
-
dc.subject
Regionalanalyse
de
dc.subject
Südbayern
de
dc.subject
Verkehrsnachfrage
de
dc.subject
SPNV
de
dc.subject
regional analysis
en
dc.subject
South Bavaria
en
dc.subject
demand
en
dc.subject
regional rail passenger transport
en
dc.title
Regional- und Strukturanalyse Südbayerns zur Abschätzung der potentiellen Verkehrsnachfrage im Schienenpersonennahverkehr bis zum Jahr 2025
de
dc.title.alternative
Regional analysis of South Bavaria to assess demand in regional rail passenger transport until the year 2025
en
dc.type
Thesis
en
dc.type
Hochschulschrift
de
dc.contributor.affiliation
TU Wien, Österreich
-
tuw.thesisinformation
Technische Universität Wien
-
tuw.publication.orgunit
E280 - Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung