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dc.contributor.advisorLeitner, Karl-Heinz-
dc.contributor.authorFuerlinger, Georg-
dc.date.accessioned2020-12-22T07:13:54Z-
dc.date.issued2020-
dc.date.submitted2020-12-
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.34726/hss.2020.23807-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.12708/16522-
dc.descriptionAbweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers-
dc.description.abstractTechnologie- und Wissenstransfer von der Universität auf den Markt, insbesondere durch universitäre Spin-offs und Startups, spielen eine wichtige Rolle in wissensbasierten und innovationsgetriebenen Volkswirtschaften. Sie fördern das Wirtschaftswachstum durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sind Quelle radikaler Innovation und bringen Technologien auf den Markt, die sonst unentwickelt bleiben würden. Der Begriff der „unternehmerischen Universität“ umfasst, neben den traditionellen Aufgaben der Lehre und Forschung, vor allem die „dritte Mission“ der Universität, und betont deren Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Universitäten werden nicht mehr als isolierte „Elfenbeintürme“ gesehen, die getrennt von ihrer Umgebung agieren, sondern als eingebettete Institutionen, die mit Akteuren am Markt interagieren. Die Konzepte der Gründer- bzw. Innovationsökosysteme unterstreichen die Bedeutung von Humankapital und sozialer Netzwerke, die über die Universität hinaus reichen, um akademisches Unternehmertum zu fördern. Die jüngsten Bemühungen zur Unterstützung der Entwicklung universitärer Startups bleiben jedoch hinter ihren Erwartungen zurück. Dies gilt insbesondere für Technologietransferbüros, aber auch bis zu einem gewissen Grad für universitäre Inkubatoren und Gründerzentren. Ziel dieser empirischen Studie ist es daher, die Rolle von Human- und Sozialkapital in der frühen Entwicklungsphase universitärer Startups aufzuzeigen und die Auswirkungen auf deren Wachstumsleistung zu analysieren. Darüber hinaus untersucht diese Arbeit die Unterschiede in der Human-, Sozial- und Finanzkapitalausstattung von Startups in den USA und Europa, unter Berücksichtigung kultureller und institutioneller Faktoren. In der explorativen Phase wurden Interviews im Silicon Valley bei StartX, der Startup-Accelerator der Stanford Universität, und am New York Institute of Technology durchgeführt. Basierend auf diesen Erkenntnissen, in Kombination mit einer umfassenden Literaturrecherche, wurden das konzeptionelle Modell, die Forschungshypothesen und der Fragebogen entwickelt. Eine groß angelegte, internet-basierte Umfrage erzielte 409 Antworten von universitären Startups aus Ökosystemen in Europa (Österreich, Deutschland, Schweden) und den USA (Silicon Valley, Boston, New York). Dieser einzigartige Datensatz bildet die Grundlage für die quantitativen Analysen durch deskriptive und multivariate statistische Methoden zur Überprüfung der postulierten Hypothesen. Die Ergebnisse der Studie bestätigen den signifikanten Einfluss von Human- und Sozialkapital auf die Entwicklung und Performance universitärer Startups. Auf Ebene des Humankapitals wirken sich die Wachstumsambitionen des Unternehmers, dessen vorherige Startup Erfahrung sowie ein engagiertes Gründungsteam positiv auf die Beschaffung von privatem Investitionskapital und die Wachstumsleistung des Startups aus. In diesem Zusammenhang sind signifikante Unterschiede zwischen Startups in den USA und Europa zu erkennen, die unter anderem auf die unterschiedlichen institutionellen und kulturellen Rahmenbedingungen zurückzuführen sind. Die empirische Daten belegen ausserdem die zentrale Bedeutung von Akteuren außerhalb des Forschungsnetzwerks für die Entwicklung universitärer Startups. Durch ihr komplementäres Wissen und Netzwerk unterstützten sie die GründerInnen vor allem bei der Geschäftsentwicklung, aber auch beim Aufbau einer skalierbaren Organisation. Im Bereich der Technologie- und Produktentwicklung ist die Einbindung von Akteuren aus dem Forschungsbereich als auch der Wirtschaft zentral. Auch auf der Ebene des Sozialkapitals und der Finanzierungsquellen zeigen sich signifikante Unterschiede zwischen den USA und Europa: während in den USA vor allem private Investoren und andere Unternehmen Startups unterstützen, sind es in Europa vor allem Akteure aus dem öffentlichen Bereich. Des Weiteren zeigt diese Arbeit, wie Startup Support Organisationen (Inkubatoren, Gründerzentren und Accelerators) zur Entwicklung des Sozialkapitals universitärer Startups beitragen können, indem sie eine vermittelnde Rolle zwischen den Forschungs- und Wirschaftsnetzwerken einnehmen. Die vorliegende Arbeit trägt dazu bei, die verschiedenen Ebenen des universitären Startup Prozesses besser zu verstehen und zeigt strukturelle Unterschiede in der Unterstützungs-Infrastruktur in Europa und den USA auf. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen für akademische GründerInnen, Startup Support Organisationen und politische Entscheidungsträger abgeleitet und diskutiert. Den Abschluss dieser Arbeit bildet eine Agenda mit zukünftigen Forschungsfragen im Bereich des akademischen Unternehmertums.de
dc.description.abstractTechnology and knowledge transfer from the university to the market, particularly through university startups and spin-offs, play a crucial role in innovation driven economies. The concepts of entrepreneurship ecosystems and the entrepreneurial university highlight the importance of social networks transcending the university to foster academic entrepreneurship. The objective of this empirical study is to analyze the role of human and social capital in early-stage university startup development and their impact on startup growth performance. Furthermore, this thesis explores the differences in human, social and financial capital endowment of university startups in the USA and Europe, considering cultural and institutional factors in the surrounding ecosystems. In a first step, exploratory interviews at the Stanford University`s startup accelerator program StartX in Silicon Valley and the New York Institute of Technology were conducted. Based on those insights combined with an extensive literature review the conceptual model, research hypothesis and questionnaire were developed. A large-scale, web-based survey was compiled, receiving 409 responses from university startups in Austria, Germany, Sweden, Switzerland and the USA. This unique dataset forms the basis for the quantitative analyses, through descriptive and multivariate statistical methods, to verify the postulated hypotheses. In terms of human capital, the entrepreneur`s growth aspiration and prior startup experience as well as a committed founding team have significant positive impact on raising financial capital and on startup growth performance overall. Empirical evidence underlines the importance of actors outside the research network to support university startup development. It also shows how intermediary organizations, like incubators and accelerators, can contribute to the development of social capital of startups. The results also shed light on the differences in human, social and financial capital endowment of university startups in the USA and Europe and how these factors interrelate. In conclusion, implications for academic entrepreneurs, startup support organizations and policy makers are discussed, and the thesis concludes with an agenda for future research.en
dc.format273 Seiten, Seiten VIII-LV-
dc.languageEnglish-
dc.language.isoen-
dc.subjectHumankapitalde
dc.subjectSozialkapitalde
dc.subjectUniversitätde
dc.subjectStartupsde
dc.subjectUnternehmertumde
dc.subjectÖkosystemede
dc.subjectTechnologietransferde
dc.subjectSilicon Valleyde
dc.subjectRegressionsanalysede
dc.subjectHuman Capitalen
dc.subjectSocial Capitalen
dc.subjectUniversity, Startupsen
dc.subjectEntrepreneurshipen
dc.subjectEcosystemsen
dc.subjectTechnology Transferen
dc.subjectSilicon Valleyen
dc.subjectRegression Analysisen
dc.titleThe Impact of human and social capital on University startup performance : Evidence from European and US entrepreneurship ecosystemsen
dc.title.alternativeDer Einfluss von Human- und Sozialkapital auf den Erfolg universitärer Startups: Erkenntnisse aus Gründerökosystemen in Europa und den USAde
dc.typeThesisen
dc.typeHochschulschriftde
dc.identifier.doi10.34726/hss.2020.23807-
dc.publisher.placeWien-
tuw.thesisinformationTechnische Universität Wien-
tuw.publication.orgunitE330 - Institut für Managementwissenschaften-
dc.type.qualificationlevelDoctoral-
dc.identifier.libraryidAC16112328-
dc.description.numberOfPages273-
dc.thesistypeDissertationde
dc.thesistypeDissertationen
item.openairetypeThesis-
item.openairetypeHochschulschrift-
item.openaccessfulltextOpen Access-
item.languageiso639-1en-
item.openairecristypehttp://purl.org/coar/resource_type/c_18cf-
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item.grantfulltextopen-
item.fulltextwith Fulltext-
item.cerifentitytypePublications-
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