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<div class="csl-entry">Soyka, A. (2025). <i>Schule inklusiv denken</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.127404</div>
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https://doi.org/10.34726/hss.2025.127404
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/216874
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Österreich hat sich seit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. Oktober 2008 zu der Umsetzung und Sicherstellung der Rechte von Menschen mit Behinderung verpflichtet. Damit einher sollte die Einführung einer gemeinsamen Schule für alle gehen, sodass alle Kinder, unabhängig von Herkunft, sozialem Hintergrund oder körperlichen oder geistigen Einschränkungen, die Möglichkeit haben, eine Regelschule zu besuchen. Derzeit sieht die tatsächliche Situation in Österreich anders aus, es werden nur rund zwei Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf inklusiv in Regelschulen unterrichtet. Das aktuelle Schulsystem sieht von Beginn an eine selektive Trennung vor, sodass Kinder mit Beeinträchtigung häufig in örtlich getrennte Sonderschulen separiert werden. Dies steht einer gelungenen Inklusion konträr gegenüber, sorgt für Diskriminierung und Ausgrenzung und führt zu einem Leben abseits der Gesellschaft. Je früher Inklusion gelebt wird, desto selbstverständlicher ist sie in der Gesellschaft verankert. Um den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention entsprechend nachzukommen, sollte jeder Schulneubau in Österreich sowohl baulich als auch pädagogisch als inklusive Schule konzipiert sein. Die folgende Arbeit setzt sich mit dem Entwurf eines inklusiven Schulgebäudes mit Schwerpunkt der Barrierefreiheit und Inklusion aus- einander. Sie thematisiert pädagogische und bauliche Zusammenhänge, analysiert Referenzprojekte und macht einen Vorschlag für ein inklusiven Schulentwurf in Wien.
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dc.description.abstract
Since the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities came into force on 26 October 2008, Austria has committed itself to implementing and ensuring the rights of people with disabilities. This should be accompanied by the introduction of a common school for all, so that all children, regardless of origin, social background or physical or mental disabilities, have the opportunity to attend the same school. However, the current situation in Austria is different and only two third of the children with special needs can attend a mainstream school. The school system is selective from the very beginning, which often results in children with disabilities going to separate special needs schools This is contrary to the concept of successful inclusion, engenders discrimination and exclusion and leads to a life apart from society. The earlier inclusion is practised, the more naturally it is anchored in society. In order to fulfil the requirements of the UN Convention on the Rights of Persons with Disabilities, every new school building in Austria should be designed as an inclusive school, both structurally and pedagogically. The following master thesis deals with the design of an inclusive school building with a focus on accessibility and inclusion. It addresses pedagogical and structural contexts, analyses reference projects and makes a proposal for an inclusive design in Vienna.