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<div class="csl-entry">Greinwald, M. H. (2025). <i>Ein heißer Kern, der alles trägt : eine Intervention für den Kurort Bad Gastein.</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.132340</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2025.132340
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/216911
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Bad Gastein, früher „Wildbad Gastein“ genannt, ist ein Kurort in den Hohen Tauern und nimmt im alpinen Kontext eine Sonderstellung ein. Konträr zu anderen alpinen Orten weist dieser Ort eine diametral andere Geschichte auf. Im Wesen eines Bade- und Kurortes begründet, entwickelten sich über Jahrhunderte morphologische Eigenschaften und architektonische Typen, welche diese Geschichte widerspiegeln. Aufgrund unterschiedlichster Gründe ergaben sich in den letzten Jahrzehnten strukturelle Probleme auf mehreren Ebenen. Dies ist ablesbar an einer ungewöhnlichen Dichte von Leerständen, Brachen und Ruinen. Damit wurde der Ort zum Thema vieler lokaler und nationaler Debatten. Mit diesen gehen vielfältige Ansätze zur Belebung und Neugestaltung einher. Diese sind sowohl real als auch theoretisch. Ebenso bietet und bot das diverse Erbe eine breite Möglichkeit zur Entwicklung von entgegengesetzten Narrativen wie „Monte Carlo der Alpen“, „Berlin der Berge“ oder „Manhattan der Alpen“.Trotz der Kurorttradition spielt das Bad Gasteiner Thermalwasser, ein ortsgebundenes Heilmittel, in aktuellen Fragen der Ortsentwicklung eine geringe bis gar keine Rolle. Diese Diplomarbeit versucht einen eigenständigen und experimentellen Beitrag zur Belebung des Ortes zu leisten. Zentral ist das Element Thermalwasser, welches als Grundlage und maßgebendes Element fungiert. Damit erfolgt eine Arbeit unter dem Aspekt der Bedeutung des Ortes Bad Gastein.Diskutiert wird, inwieweit das Thermalwasser auf die morphologische, programmatische und architektonische Entwicklung einen Einfluss nahm. Unter anderem werden vier strukturelle Fragmente untersucht. Die Brache des früheren Grabenwirts bzw. Niederbads dient schließlich als Ort für einen Entwurf, welcher den baulichen und landschaftlichen Kontext akzeptiert und das Element Thermalwasser programmatisch aufnimmt. Dem Thermalwasser wird damit auf symbolischer und konstruktiver Ebene ein neuer Raum gegeben.Dies stellt eine für Bad Gastein neue Haltung dar, welche einen anderen zukünftigen Weg vorschlägt. Der Arbeit geht eine Auseinandersetzung mit dem Ort in Form intensiver Recherchen voraus. Der Modellbau, die Fotografie und die Zeichnung sind nicht nur als Pflicht, sondern als methodische Instrumente im Entwurfsprozess zu sehen. Aufgebaut ist diese Arbeit in chronologisch geordneten einzelnen Stücken. Dabei dient die 1834 erschienene Monografie „Die Bäder zu Gastein“ von Burkard Eble als historische Referenz.
de
dc.description.abstract
Bad Gastein, formerly known as „Wildbad Gastein“, is a spa town in the Austrian Alps. Unlike other Alpine towns, it has a different history. Founded as a spa town, it has developed through the centuries with morphological characteristics and architectural types that represent them.In recent decades, for various reasons, the town has experienced problems in different areas. This development is represented by a high density of vacancies, abandoned buildings and wastelands. So the city is going through national and international debates. Through these debates, a lot of ideas for the future development of the city are spread, in real as well as in theoretical terms. Many contrasting narratives have also been invented, such as "Monte Carlo of the Alps", "Berlin in the Alps" or "Manhattan in the Alps".In spite of Bad Gastein's tradition as a health resort, the thermal springs, as a cure, are not represented in questions of future development.This diploma thesis tries to illustrate an alternative contribution for the future of this place. The thermal water and the importance of the place are crucial to this approach.Bad Gastein, formerly known as „Wildbad Gastein“, is a spa town in the Austrian Alps. Unlike other Alpine towns, it has a different history. Founded as a spa town, it has developed through the centuries with morphological characteristics and architectural types that represent them.In recent decades, for various reasons, the town has experienced problems in different areas. This development is represented by a high density of vacancies, abandoned buildings and wastelands. So the city is going through national and international debates. Through these debates, a lot of ideas for the future development of the city are spread, in real as well as in theoretical terms. Many contrasting narratives have also been invented, such as "Monte Carlo of the Alps", "Berlin in the Alps" or "Manhattan in the Alps". In spite of Bad Gastein's tradition as a health resort, the thermal springs, as a cure, are not represented in questions of future development.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Bad Gastein
de
dc.subject
Niederbad
de
dc.subject
Bad Gastein
en
dc.subject
Niederbad
en
dc.title
Ein heißer Kern, der alles trägt : eine Intervention für den Kurort Bad Gastein.
de
dc.title.alternative
A hot core that bears everything : an intervention for the spa town Bad Gastein.