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<div class="csl-entry">Herrmann, N. (2025). <i>Konbini + : together, care, learn : Generationenverbindende Architektur zur Bekämpfung von Einsamkeit im Alter</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien; Tokyo University of the Arts]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.124930</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2025.124930
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/220924
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dc.description.abstract
Soziale Isolation älterer Menschen ist in hochentwickelten Industrieländern zu einem bedeutenden Problem geworden, das weltweit zunehmend Beachtung findet und besonders in drastisch überalternden Gesellschaften wie Japan eine enorme Brisanz enthält. Die moderne japanische Gesellschaft und damit einhergehend der Wegfall der Großfamilie hat sich durch Urbanisierung, sinkende Geburtenraten und ein verstärktes Streben nach individueller Freiheit stark gewandelt: Viele ältere Menschen, die früher ihren Lebensabend im Kreise ihrer Angehörigen verbracht haben, leben heute allein oder nur mit ihrem Partner. Auch wenn diese Problematik seit langem bekannt ist und zwischenzeitlich von staatlicher Seite Versuche unternommen wurden, die daraus resultierenden negativen Folgen zu beseitigen, so weisen die bislang durchgeführten Maßnahmen eine grundlegende Schwäche auf, indem sie die Rolle älterer Menschen in diesen Szenarien nahezu vollständig auf eine rein passive Rolle beschränkt. Wichtige Aspekte der Grundzufriedenheit menschlichen Lebens wie gesellschaftliche Wertschätzung und Anerkennung erfahren sie auf diese Weise nicht. Infolgedessen entstehen konträr zur beabsichtigten Intention bei den alten Menschen Gefühle von Selbstzweifel, Frustration, Hilflosigkeit, Einsamkeit, Traurigkeit bis hin zur Depression. Der erhoffte Benefit für die Akteure wie für die Gesellschaft gleichermaßen bleibt daher allzu oft aus oder ist auf ein Minimum beschränkt. In Konsequenz der oben genannten Realitäten und der Idee des „Ikigai“ elementare Bedeutung beimessend visualisiert diese Arbeit einen innovativen architektonischen Ansatz: Die Schaffung eines Gebäude-Organismus, Tokyo Community Lab genannt. Dieser bietet Senioren einen Rahmen sozialer Aktion und Interaktion im öffentlichen Raum und installiert hierzu eine Reihe von „Community Nodes“. Ziel ist es, ältere Menschen wieder stärker in die Gesellschaft einzubinden und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern. Das Konzept sieht ein größeres kulturelles Hauptquartier mit Leuchturmwirkung vor- den „Kern“ des Netzwerks (Nukleus) - sowie kleinere „Satelliten“-Gebäude (Ganglien), welche strategisch über die Stadt verteilt sind. Sowohl der Nukleus als auch die Ganglien beherbergen als integralen Bestandteil obligat einen „Konbini“-Convenient Store sowie eine oder mehrere Zusatz-Dienstleistungen in jeweils eigener Raumeinheit.
de
dc.description.abstract
Social isolation of older people has become a significant problem in drastically ageing societies such as Japan. Modern Japanese society, and with it the disappearance of the multi-generational family, has changed dramatically as a result of urbanization, falling birth rates and an increased desire for individual freedom: Many older people who would previously have spent their evening of life surrounded by relatives now live alone or with just their partner. Even though this problem has been known for a long time and attempts have been made by the Japanese government to eliminate the resulting negative consequences, the measures implemented so far have a fundamental weakness in limiting the role of older people in these scenarios almost entirely to a purely passive role. In this way, they fail to obtain important aspects of basic human life satisfaction such as social esteem and recognition. As a result, contrary to the intended purpose, feelings of frustration, helplessness, loneliness, sadness and even depression arise in the elderly. The hoped-for benefits therefore all too often fail to appear or are limited toa minimum. In consequence of the mentioned facts and giving fundamental value to the idea of “Ikigai”, this work visualizes an innovative architectural approach, the creation of a building-organism called Tokyo Community Lab. This offers senior citizens a framework for social action/interaction in public space, based on providing a series of “community nodes” for this purpose. The goal is to reconnect older people with society and promote intergenerational exchange. The concept envisages a larger cultural headquarters with a lighthouse effect – the “core” of the network (nucleus) - as well as smaller “satellite” buildings (“ganglions”), which are strategically distributed across the city. Both the nucleus and the ganglionshouse a “konbini” convenience store as an integral part, as well as one or more additional customer services, each in its own spatial space.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Soziale Isolation
de
dc.subject
Austausch zwischen den Generationen
de
dc.subject
Ikigai
de
dc.subject
Social isolation of older people
en
dc.subject
the idea of “Ikigai”
en
dc.title
Konbini + : together, care, learn : Generationenverbindende Architektur zur Bekämpfung von Einsamkeit im Alter