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<div class="csl-entry">Falkner, A. (2025). <i>Zukunftschancen : der Johann-Kaps-Hof als Modell für ökologische, integrative Transformation und Nachverdichtung in Wiener Gemeindebauten der Nachkriegszeit</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.126902</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2025.126902
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/221302
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dc.description.abstract
Die Gemeindebauten, die einst aus einer Wohnungsnot entstanden sind und in Wien noch immer eine zentrale Rolle im sozialen Wohnbau einnehmen, prägen mit ihren Nachkriegsbauten bis heute das Stadtbild. Trotz ihrer meist monotonen Gestaltung bergen sie ein großes Potenzial für eine zeitgemäße Weiterentwicklung. Angesichts der steigenden Wohnraumnachfrage, der Herausforderungen des Klimawandels und des wachsenden Bedarfs an sozialer Integration gewinnt die Frage zunehmend an Bedeutung, wie diese Bestände nachhaltig transformiert werden können, nicht nur, um den heutigen Anforderungen wie Barrierefreiheit gerecht zu werden, sondern auch, um einen zusätzlichen Mehrwert zu schaffen. Am Beispiel des Johann-Kaps-Hofs untersucht diese Arbeit, wie durch Nachverdichtung zusätzlicher Wohnraum geschaffen und durch die Revitalisierung bestehender Strukturen die Lebensqualität der Bewohner*innen verbessert sowie die soziale Interaktion gefördert werden kann, ohne dabei neue Flächen zu versiegeln. Die Methodik umfasst eine theoretische Herleitung, eine umfassende Bestandsanalyse sowie die Entwicklung eines darauf basierenden Entwurfs. Die Ergebnisse zeigen, dass gezielte Eingriffe bereits mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen können. Erweiterungen durch Balkone, Laubengänge und gemeinschaftliche Freiräume schaffen etwa zusätzliche Aufenthaltsqualitäten, stärken das Miteinander, verbessern klimatische Bedingungen durch Verschattung und Begrünung und binden alle Wohneinheiten barrierefrei an. Auch Leerstände und veraltete Strukturen wie die Alte-Leute-Stiege, die ursprünglich als barrierearmes Wohngebäude für ältere Menschen diente, lassen sich durch gemeinschaftlich genutzte Programme reaktivieren, wodurch Räume der gegenseitigen Unterstützung entstehen. Nachverdichtung kann dabei etwa durch Aufstockungen, Dachgeschossausbau oder die gezielte Ergänzung von Gebäudeteilen erfolgen. Diese Eingriffe schaffen nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern ermöglichen auch neue Grundrissvarianten und verbessern die Flächeneffizienz im Bestand. Die Arbeit zeigt, dass das Potenzial der Wiener Nachkriegs-Gemeindebauten im Bestand selbst liegt und es deshalb wichtig ist, diese bestehenden Strukturen zu erhalten. Durch nachhaltige Strategien, die sowohl soziale Integration ermöglichen als auch inklusive Teilhabe fördern, können sie nicht nur ressourcenschonend nachverdichtet, sondern auch zu Vorbildern einer klimagerechten und sozialen Stadtentwicklung weiterentwickelt werden.
de
dc.description.abstract
Vienna‘s municipal housing estates (Gemeindebauten), originally constructed in response to a post-war housing shortage and still central to the city‘s social housing system, continue to shape the urban fabric today. Despite their often monotonous design, these post-war structures hold significant potential for contemporary transformation. Rising housing demand, the challenges of climate change, and the need for social integration make it increasingly urgent to rethink how this building stock can be adapted sustainably not only to meet requirements such as accessibility but also to create added social and environmental value. This thesis uses the Johann-Kaps-Hof as a case study to explore how additional housing can be provided through densification and how revitalising existing structures can improve residents‘ quality of life and foster social interaction without sealing additional land. The methodology combines a theoretical framework, an in-depth analysis of the existing estate, and the development of a design concept derived from these findings. The results show that targeted interventions can address multiple needs at once. Additions such as balconies, access galleries, and shared outdoor spaces enhance everyday living, strengthen social cohesion, improve microclimatic conditions through shading and greenery, and ensure barrier-free access. Vacant or outdated structures, such as the Alte-Leute-Stiege, a former building originally designed for elderly residents, can be reactivated through community-orientated uses, creating spaces of mutual support. Densification measures include rooftop extensions, attic conversions, and carefully placed building additions. These not only generate new housing but also introduce more diverse floor plan typologies and increase spatial efficiency within the existing fabric. The thesis demonstrates that the future potential of Vienna‘s municipal housing estates lies within the stock itself. By applying sustainable strategies that combine social integration with inclusive participation, these estates can be densified in a resource-conscious way and transformed into exemplary models of a climate-adapted and socially just urban future.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Gemeindebau
de
dc.subject
Stadttransformation
de
dc.subject
Johann-Kaps-Hof
de
dc.subject
Public Housing
en
dc.subject
Urban Transformation
en
dc.subject
Johann-Kaps-Hof
en
dc.title
Zukunftschancen : der Johann-Kaps-Hof als Modell für ökologische, integrative Transformation und Nachverdichtung in Wiener Gemeindebauten der Nachkriegszeit
de
dc.type
Thesis
en
dc.type
Hochschulschrift
de
dc.rights.license
In Copyright
en
dc.rights.license
Urheberrechtsschutz
de
dc.identifier.doi
10.34726/hss.2025.126902
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dc.contributor.affiliation
TU Wien, Österreich
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dc.rights.holder
Andrea Falkner
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dc.publisher.place
Wien
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tuw.version
vor
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tuw.thesisinformation
Technische Universität Wien
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tuw.publication.orgunit
E260 - Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen