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<div class="csl-entry">Kohlbauer, M. (2025). <i>Architektur, Handwerk : mögliche Annäherungen</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2025.120901</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2025.120901
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/223091
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Architekt:innen an der Schnittstelle zwischen Planung und Ausführung sowie deren Verhältnis zu Handwerk, Baumeister:innen und weiteren Akteur:innen des Bauwesens. Historische Beispiele verdeutlichen, dass sich Aufgaben und Zuständigkeiten laufend veränderten und erst im 19. und 20. Jahrhundert verbindliche Regelungen zur Berufsbezeichnung Architekt:in entstanden sind. Stetiger Wandel bildet somit die zentrale Konstante des Berufsbildes.Die Motivation für die Arbeit ergibt sich aus zwei Quellen. Zum einen aus der Dringlichkeit, das Bauwesen als einen der größten Verursacher von CO2-Emissionen in eine zirkuläre Wirtschaftsweise zu überführen, sowie zum anderen aus einem persönlichen Hintergrund, der handwerkliche Ausbildung und architektonische Planung verbindet. Daraus ergibt sich die Frage, wie sichbeide Bereiche künftig stärker miteinander verbinden lassen. Aktuell zeigen verschiedene Ansätze Wege auf, welche die Architektur und das Handwerk wieder näher zueinander bringen. Diese werden bereits in universitären Design-Build-Studios, in denen Studierende ihre Entwürfe selbst verwirklichen, bei Architekturbüros die sich mit der Thematik der Wiederverwendung von Materialien auseinandersetzen aber auch durch Bauunternehmen selbst, welche die theoretischen Ansätze versuchen in die Praxis umzusetzen. Diese Beispieleverdeutlichen, dass neue Schnittstellen zwischen Planen und Bauen möglich sind. Im Ergebnis wird sichtbar, dass die Transformation des Bauwesens hin zu einer Kreislaufwirtschaft nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit gelingen kann. Die folgenden Kapitel untersuchen daher, wie Architektur undHandwerk gemeinsam zu einer zukunftsfähigen Baupraxis beitragen können.
de
dc.description.abstract
This work examines the role of architects at the interface between planning and execution, as well as their relationship with skilled trades, master builders, and other stakeholders in the construction industry. Historical examples illustrate that tasks and responsibilities were constantly changing, and it was only in the 19th and 20th centuries that binding regulations governing the professional title of architect emerged. Constant change thus represents the central constant of the profession. The motivation for this work stems from two sources. First, from the urgency of transforming the construction industry, one of the largest contributors to CO2 emissions, into a circular economy, and second, from a personal background that combines skilled trades training and architectural planning. This raises the question of how the two fields can be more closely integrated in the future. Currently, various approaches are pointing the way to bringing architecture and skilled trades closer together. These are already being used in university design-build studios, where students realize their own designs, in architectural firms exploring the topic of material reuse, and even by construction companies themselves, which are attempting to put theoretical approaches into practice. These examples illustrate that new interfaces between planning and construction are possible. The result is that the transformation of the construction industry toward a circular economy can only succeed through interdisciplinary collaboration. The following chapters therefore examine how architecture and craftsmanship can jointly contribute to a sustainable construction practice.