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<div class="csl-entry">Homberger, A., Adamovic, S., & Karasz, D. (2025, June 30). <i>Gesundheit im Kontext territorialer Ungleichheiten: Eine intersektionale Perspektive auf lokale Gesundheitsinitiativen</i> [Conference Presentation]. 28. ÖGS-Kongress 2025 - „Klima der Gesellschaft“, Universität Graz, Austria. http://hdl.handle.net/20.500.12708/223352</div>
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/223352
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dc.description
Beitrag im Panel: Gesundheit und das Klima der Gesellschaft - Soziologische Perspektiven: Session 1 „Aktuelle Beiträge der Gesundheits- und Medizinsoziologie“
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dc.description.abstract
Ethnographische Forschungen gewinnen zunehmend an Bedeutung in der Analyse von territorialen Ungleichheiten in Europa und darüber hinaus. Insbesondere Gesundheit und Gesundheitsversorgung spielen dabei eine zentrale Rolle (Hussain et al. 2024). Dieses Paper untersucht im Rahmen des EU-Projekts EXIT, wie territoriale Ungleichheiten den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen in zwei österreichischen Regionen beeinflussen: der Bezirk Neunkirchen mit Fokus auf die post-industrielle Stadt Ternitz (Niederösterreich) und die ländliche Grenzregion Jennersdorf am südlichsten Ende des Burgenlands.
Als besonderen Fokus diskutiert das Paper lokale Strategien der Selbstorganisation in den beiden Regionen. Anhand von ethnographischem Material wird dargestellt, wie zivilgesellschaftliche Organisationen und Nachbarschafts-Initiativen – häufig ausgehend von Frauen oder von Rassismus betroffene Personen – innovative Ansätze entwickeln, um strukturellen Barrieren entgegenzuwirken. Prekäre Wohn- und Arbeitsverhältnisse, sowie Mobilitätseinschränkungen beeinflussen das soziale Zusammenleben und begünstigen patriarchale Sozialstrukturen. Diese können fatale Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Die Entstehung und Institutionalisierung von alternativen zivilgesellschaftlichen Unterstützungsnetzwerke tragen dazu bei, Lücken im Versorgungssystem zu schließen und neue Formen der Solidarität zu erproben. Vor diesem Hintergrund diskutiert das Paper Gesundheitsversorgung im Kontext endogener Strategien der Regionalentwicklung. Es wird insbesondere auf die entscheidende Rolle von Akteur:innen hingewiesen, deren Agency im Zusammenhang mit der Bereitstellung von Gesundheitsversorgung und Solidaritätsnetzwerken in marginalisierten Regionen sonst kaum herausgehoben wird.
de
dc.description.sponsorship
European Commission
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dc.language.iso
de
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dc.subject
Territoriale Ungleichheit
de
dc.subject
Gesundheit
de
dc.subject
Care Infrastruktur
de
dc.subject
Intersektionalität
de
dc.title
Gesundheit im Kontext territorialer Ungleichheiten: Eine intersektionale Perspektive auf lokale Gesundheitsinitiativen
de
dc.type
Presentation
en
dc.type
Vortrag
de
dc.contributor.affiliation
TU Wien, Austria
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dc.relation.grantno
101061122
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dc.type.category
Conference Presentation
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tuw.project.title
Exploring Sustainable Strategies to Counteract territorial Inequalities from an Intersectional Approach (EXIT)