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<div class="csl-entry">Meier, A. (2026). <i>Räumliche Nachverdichtung und soziale Akzeptanz. Eine siedlungstypologie-bezogene Analyse der Wahrnehmung von Bewohnenden am Beispiel der Donaustadt in Wien</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.128002</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2026.128002
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/227625
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dc.description
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Wien wächst, Wohnraum wird knapper und Nachverdichtung gilt als eine zentrale Antwort auf diesen Druck. Ein erheblicher Teil dieses Wachstums konzentriert sich auf die Donaustadt, die in den vergangenen Jahren besonders stark an Bevölkerung gewonnen hat. Gleichzeitig ist der Bezirk von sehr unterschiedlichen Siedlungsformen geprägt: von noch bestehenden und teils ehemaligen Kleingartensiedlungen, den sogenannten „Bretteldörfern“, über Einfamilienhäuser und Reihenhausstrukturen bis hin zu großmaßstäblichen Wohnanlagen. Viele dieser Strukturen wirken in ihrer Eigenlogik wie ein deutlicher Kontrast zu den neuen Stadtentwicklungsgebieten, die sich inzwischen inmitten dieser Bestände verdichten und in die Höhe entwickeln.Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie diese baulichen und damit verbundenen sozialen Veränderungen von den Bewohner:innen erlebt und bewertet werden. Im Mittelpunkt steht daher die Wahrnehmung der etablierten Bewohner:innen unterschiedlicher Siedlungstypen: Welche Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen sind mit Nachverdichtungsprojekten verbunden und worin unterscheiden sich diese Einschätzungen? Grundlage bildet eine im Rahmen der Arbeit gebildete Siedlungstypologie im Zielgebiet U-Donaustadt sowie qualitative Interviews im Umfeld des bereits weitgehend umgesetzten Stadtentwicklungsgebiet Berresgasse. Die Ergebnisse zeigen, dass zusätzlicher Wohnraum grundsätzlich als notwendig anerkannt wird. Gleichzeitig werden vor allem das Ausmaß der Verdichtung und die konkreten Auswirkungen auf das unmittelbare Wohnumfeld sensibel wahrgenommen – etwa im Hinblick auf Verkehr, Infrastruktur, Transparent der Planung und reale Mitgestaltungsmöglichkeiten. Auch Eigentumsverhältnisse und das jeweilige Dichteempfinden prägen die Bewertungen. Nachverdichtung wird damit nicht nur als bauliche, sondern als sozial sensible Aufgabe sichtbar. Sie stellt sich als sozialer Aushandlungsprozess dar, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten aufeinandertreffen. Planung und Kommunikation müssen daher stärker an konkrete räumliche und soziale Ausgangslagen angepasst werden, um langfristig tragfähige und sozial verträgliche Entwicklungen nachhaltig zu ermöglichen.
de
dc.description.abstract
Vienna is growing, living space is becoming scarcer, and redensification is seenas a key response to this pressure. A significant portion of this growth is concentrated in Donaustadt, which has seen particularly strong population growth in recent years. At the same time, the district is characterized by very different types of settlements: from existing and partly former allotment gardens, the so-called “Bretteldörfer” (plank villages), to single-family houses and terraced houses, to large-scale residential complexes. Many of these structures, in their own logic, stand in stark contrast to the new urban development areas that are now densifying and growing upwards in the midst of these existing buildings.Against this backdrop, the question arises as to how these structural and associated social changes are experienced and evaluated by the residents. The focus is therefore on the perceptions of established residents of different types of housing estates: What expectations, hopes, and fears are associated with redensification projects, and how do these assessments differ? The basis for this is a typology of housing estates in the target area of U-Donaustadt, which was developed as part of the work, as well as qualitative interviews in the vicinity of the Berresgasse urban development area, which has already been largely implemented.The results show that additional living space is generally recognized as necessa-ry. At the same time, however, people are particularly sensitive to the extent of den-sification and its concrete effects on their immediate living environment—in terms oftraffic, infrastructure, transparency of planning, and real opportunities for participa-tion. Ownership structures and perceptions of density also influence people‘s assessments. Redensification is thus seen not only as a construction task, but also as a socially sensitive one. It presents itself as a social negotiation process in which different realities of life collide. Planning and communication must therefore be adapted more closely to specific spatial and social situations in order to enable sustainable and socially acceptable developments in the long term.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Nachverdichtung
de
dc.subject
Siedlungstypologie
de
dc.subject
Ressentiment
de
dc.subject
Quartiersentwicklung
de
dc.subject
urbane Transformationsprozesse
de
dc.subject
Nachbarschaft
de
dc.subject
Stadtentwicklungsgebiete
de
dc.subject
Soziale Nachhaltigkeit
de
dc.subject
redensification
en
dc.subject
settlement typology
en
dc.subject
resentment
en
dc.subject
neighborhood development
en
dc.subject
urban transformation processes
en
dc.subject
neighborhoods
en
dc.subject
urban development areas
en
dc.subject
social sustainability
en
dc.title
Räumliche Nachverdichtung und soziale Akzeptanz. Eine siedlungstypologie-bezogene Analyse der Wahrnehmung von Bewohnenden am Beispiel der Donaustadt in Wien
de
dc.title.alternative
Spatial Redensification and Social Acceptance. A Settlement Typology-based Analysis of Residents' Perceptions at the Example of Donaustadt in Vienna