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<div class="csl-entry">Cavallar, C. (2026). <i>Weiterbauen im Bestand. : die Entwicklung der Baukultur im Salzkammergut und ein Beitrag von Erich Boltenstern aus der Nachkriegszeit</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.127194</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2026.127194
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/228223
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Das Salzkammergut und insbesondere der Wolfgangsee erfreuen sich schon seit dem 19. Jahrhundert großer Beliebtheit bei Urlaubern. Besonders in den vergangenen Jahren sind die Nächtigungszahlen kontinuierlich angestiegen, wodurch ein neuerlicher „Tourismus-Boom“ wahrzunehmen ist. Neben dem Abkühlungseffekt der Seen liegen insbesondere die landschaftliche Schönheit und der daraus resultierende hohe Erholungswert der anhaltenden Entwicklung zugrunde. Diese Qualitäten wurde bereits in den 1940er Jahre erkannt und führten zur Unterschutzstellung als Landschaftsschutzgebiet. Einen wesentlichen Bestandteil dieser geschützten Kulturlandschaft stellt die seit dem Mittelalter gewachsene und reich entwickelte Baukultur dar. Eine Baukultur, die als das Ergebnis einer jahrhundertelangen Wechselwirkung zwischen wirtschaftlichen, geographischen, ökologischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anzusehen ist. Mit dem zunehmenden Bewusstsein für die Qualität dieser Kulturlandschaft ging jedoch auch die Erkenntnis ihrer Bedrohung einher. Moderne Materialien und Rationalisierungsprozesse im Bauwesen, veränderte Lebensweisen sowie die fortschreitende Globalisierung wirkten sich nachhaltig auf die historisch gewachsene Baukultur aus. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, diesen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und technologischen Wandel mit der traditionellen Baukultur in Einklang zu bringen und diese behutsam weiterzuentwickeln. Der Begriff des „Weiterbauens im Bestand“, der eigentlich im Diskurs der Denkmalpflege verankert ist, beschreibt diese Aufgabe. Folglich geht die vorliegende Diplomarbeit der Frage nach, wie ein solches „Weiterbauen im Bestand“ aussehen kann. Voraussetzung dafür ist jedoch zunächst eine genaue Grundlagenforschung über die regionale Baukultur, ihrer historischen Entwicklung sowie der prägenden Einflüsse. Es zeigt sich, dass insbesondere die kaiserliche Salzwirtschaft durch strenge Holzsparmaßnahmen und Bauvorschriften das Erscheinungsbild der regionalen Architektur nachhaltig formte. Auf Basis der umfassenden Recherche kann die Baukultur auf ihre regionalspezifischen Merkmale hin analysiert werden, um daraus ein baukulturelles Profil des Betrachtungsraumes zu gewinnen.Als Fallbeispiel für das „Weiterbauen im Bestand“ dient ein in den 1960er-Jahren vom Architekten Erich Boltenstern entworfenes Ferienhaus am Wolfgangsee. Eine vergleichende Analyse seiner architektonischen Gestaltung im Verhältnis zur traditionellen Bauweise verdeutlicht, wie sich historisch gewachsene Baukultur mit zeitgemäßen Nutzungsanforderungen verbinden lässt. Boltensterns ausgeprägte Bereitschaft zum Kompromiss, die auch seine Arbeit an prominenten Projekten wie dem Wiederaufbau der Wiener Staatsoper prägte, erweist sich dabei als entscheidende Qualität. Das in dieser Arbeit vorgestellte Werk fand bislang keinen Eingang in die Architekturgeschichtsschreibung, stellt jedoch ein gelungenes Beispiel für das Arbeitsprinzip des „Weiterbauens im Bestand“ dar.Neben der architekturhistorischen Aufarbeitung liefert die vorliegende Arbeit einen Beitrag zum aktuellen Diskurs über das architektonisch Prinzip des Weiterbauens; einer Architekturhaltung, die gewachsene Baukultur nicht verklärt oder ideologisiert, sondern in die Gegenwart überführt. Diese Arbeit kann damit zugleich als Grundlage für zukünftige Bauaufgaben dienen.
de
dc.description.abstract
The Salzkammergut region, and Wolfgangsee in particular, has been a popular holiday destination since the 19th century. In recent years in particular, over-night stays have increased steadily, resulting in a renewed “tourism boom”. In addition to the cooling effect of the lakes, the scenic beauty of the landscape and the resulting high recreational value are the main reasons for this sustained development. These qualities were already recognized in the 1940s and led to the area being designated a protected landscape. A fundamental component of this protected cultural landscape is its richly developed architectural culture, which has evolved since the Middle Ages. This building culture can be seen as the result of centuries of interaction between economic, geographical, ecological, and social conditions. However, growing awareness of the quality of this cultural landscape was accompanied by the realization that it was under threat. Modern materials and rationalization processes in construction, changing lifestyles, and advancing globalization had a lasting impact on the historically developed building culture. This has resulted in the need to reconcile these economic, social, and technological changes with traditional building culture and to carefully develop it further. The concept of „continued building within the existing (built) environment” originally rooted in the discourse of monument preservation, describes this task. Consequently, this thesis explores the question of how such an approach might look like. However, this first requires detailed investigations of the regional building culture, its historical development, and the influences that have shaped it. It becomes evident that the imperial salt industry, in particular, significantly shaped the appearance of regional architecture through strict timber-saving measures and building regulations. Based on comprehensive research, the building culture can be analyzed for its region-specific characteristics in order to obtain a building culture profile of the area under consideration. As a case study of „continued building within the existing (built) environment”, the thesis examines a holiday house at Wolfgangsee designed in the 1960s by the architect Erich Boltenstern. A comparative analysis of its architectural design in relation to traditional architecture illustrates how historically evolved building culture can be combined with contemporary functional requirements. Boltenstern's pronounced willingness to compromise, which also characterized his work on prominent projects such as the reconstruction of the Vienna State Opera, proves to be a decisive quality. The project presented in this thesis has not yet been included in architectural historiography; however, it represents a successful example of the principle of „continued building within the existing (built) environment”. In addition to its architectural-historical analysis, this work contributes to the current discourse on the architectural principle of continuing construction, an architectural approach that does not romanticize or ideologize established building culture, but rather transfers it into the present. This work can thus also serve as a foundation for future construction projects.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Salzkammergut
de
dc.subject
Bestandsgebäude
de
dc.subject
Weiterbauen im Bestand
de
dc.subject
Boltenstern
de
dc.subject
Baukultur
de
dc.subject
Salzkammergut
en
dc.subject
Existing buildings
en
dc.subject
Desig and Consrtuction in existing structures
en
dc.subject
Boltenstern
en
dc.subject
Building culture
en
dc.title
Weiterbauen im Bestand. : die Entwicklung der Baukultur im Salzkammergut und ein Beitrag von Erich Boltenstern aus der Nachkriegszeit
de
dc.title.alternative
Continuing building within the existing built environment : the development of architectural culture in the Salzkammergut and a contribution by Erich Boltenstern from the post-war period