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<div class="csl-entry">Auer, V. J. (2026). <i>Kreative Zwischennutzungen von Leerstand und Brachen in der Wiener Stadtplanung. Am Beispiel des Nordwestbahnhofs.</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.132047</div>
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dc.identifier.uri
https://doi.org/10.34726/hss.2026.132047
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/228922
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dc.description
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht kreative Zwischennutzungen von Leerstand und Brachen in Wien aus Perspektive der Stadtplanung. Dabei werden Vor- und Nachteile von Zwischennutzungen aufgezeigt sowie informelle und formelle Rahmenbedingungen beleuchtet. Eine wesentliche Herausforderung für die Stadtplanung ergibt sich aus der Gegensätzlichkeit zwischen nutzungsflexiblen und kurzfristigen Zwischennutzungen auf der einen Seite und einem Planungsrecht, das auf Beständigkeit und Rechtssicherheit ausgelegt ist, auf der anderen Seite. Zwischennutzungen bewegen sich somit oft im Spannungsfeld zwischen informeller Praxis und formellen planungsrechtlichen Bestimmungen. Ziel ist es, vor diesem Hintergrund, einen sinnvollen planerischen Umgang mit kreativen Zwischennutzungen zu finden. Um sich der großen Bandbreite an unterschiedlichen Zwischennutzungen zu nähern, werden diese zunächst kategorisiert und die Funktionen bzw. negativen Auswirkungen für die Stadtentwicklung mittels Fachliteratur erörtert. In einem nächsten Schritt werden die handelnden Akteur:innen untersucht und in einen lokalen Kontext gesetzt. Bei der Betrachtung der informellen Rahmenbedingungen lag der Fokus auf einer Dokumentenanalyse relevanter Strategien der Wiener Stadtplanung. Die gewonnenen Erkenntnisse aus Analyse und Fachliteratur werden mithilfe leitfadengestützter Interviews mit Expert:innen aus der Wiener Stadtplanung sowie der praxisnahen Umsetzung temporärer Projekte vertieft und eingeordnet. Es zeigt sich, dass kreative Zwischennutzungen einen wichtigen Beitrag zur Aktivierung von Leerstand und Belebung urbaner Räume beitragen können und sie deshalb vermehrt Eingang in die strategische Stadtplanung finden. In Wien finden sich bereits fortgeschrittene informelle Rahmenbedingungen. Interessenskonflikte lassen sich jedoch feststellen. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Betrachtung der planungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Eine systematische Rechtstextanalyse der Wiener Bauordnung mithilfe einschlägiger Fachliteratur zeigt, dass Zwischennutzungen zwar keinen eigenständigen Tatbestand darstellen, die Bauordnung allerdings vereinzelt temporäre Nutzungen oder Baulichkeiten berücksichtigt. Grundsätzlich sind die vorgesehenen Bestimmungen, Instrumente und Verfahren aber auf Planbeständigkeit und permanente Nutzungen ausgelegt. Dadurch ergeben sich zum einen Herausforderungen in der Umsetzung und zum anderen für den planerischen Umgang. Ebenfalls festzuhalten ist, dass viele Zwischennutzungsvorhaben nicht in den Anwendungsbereich der Bauordnung fallen, da sie ohne baurechtlich relevante Maßnahmen auskommen. Um die gewonnenen Erkenntnisse durch Praxiserfahrung zu ergänzen, werden Beispiele von kreativen Zwischennutzungen am Areal des Nordwestbahnhofs untersucht und die Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen aufgenommen. Abschließend werden Vorschläge für einen zukünftigen planerischen Umgang mit kreativen Zwischennutzungen formuliert. Dabei zeigt sich, dass kreative Zwischennutzungen aufgrund ihrer Heterogenität und der Systematik der Bauordnung schwer rechtlich greifbar sind. Daraus ergibt sich eine besondere Bedeutung der informellen Instrumente und Kommunikationsstrukturen. Auf Basis dessen werden weiterführende Empfehlungen auf unterschiedlichen Ebenen formuliert.
de
dc.description.abstract
This thesis examines creative temporary uses of vacant buildings and brownfield sites in Vienna from an urban planning perspective. It outlines both the advantages and disadvantages of such uses and analyses their informal and formal framework conditions. A central challenge for urban planning arises from the contradiction between flexible, short term temporary uses on the one and a planning law that is primarily designed for permanence and legal certainty on the other. As a result, temporary uses often operate within a field of tension between informal practices and formal planning regulations. Against this background, the aim of this thesis is to identify appropriate planning approaches for dealing with creative temporary uses. To capture the diversity of temporary uses, the study begins categorizing them and outlining their functions for urban development as well discussing their potential negative impacts based on existing literature. It then turns to the key actors involved, situating them within a specific local context of Vienna. The examination of informal framework conditions focuses on a document analysis of relevant strategies of Vienna ́s urban planning. The findings derived from literature and analysis are further deepened and contextualised through guideline-based interviews with actors from Vienna ́s urban planning sector as well as from the implementation of temporary projects. The results show that creative temporary uses can make a significant contribution to the activation of vacant spaces and the revitalisation of urban areas, which is why they are increasingly being integrated into strategic urban planning. In Vienna, relatively advanced informal framework conditions can already be observed. Conflicts of interests between stakeholders still can be determined. A major focus of this thesis lies in the analysis of the legal framework conditions. A systematic analysis of the Viennese planning law, supported by relevant legal literature, reveals that temporary uses are not explicitly defined as a distinct legal category. While certain provisions account for temporary uses or buildings, the overall system of regulations and procedures is geared towards permanence and long-term uses. This results in challenges both in the implementation of projects and in planning practice. It is also important to note that many temporary projects do not fall within the scope of the Viennese planning law, as they do not involve constructions requiring legal approval. To complement these findings with practical insights, selected examples of creative temporary projects at the Nordwestbahnhof site are analysed, incorporating the perspectives of different stakeholders. Based on the overall analysis, the thesis concludes with recommendations for future planning approaches. It becomes evident that, due to their heterogeneity and the structure of the planning law, they are difficult to regulate in a comprehensive way. This underlines the importance of informal instruments and effective communication structures. Building on these insights, the thesis proposes further recommendations at multiple levels of planning practice.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Zwischennutzung
de
dc.subject
temporäre Nutzung
de
dc.subject
Stadtplanung
de
dc.subject
Stadt Wien
de
dc.subject
Brachflächen
de
dc.subject
Leerstand
de
dc.subject
Raumordnungsrecht
de
dc.subject
Bauordnung
de
dc.subject
Nordwestbahnhof
de
dc.subject
interim use
en
dc.subject
temporary use
en
dc.subject
urban planning
en
dc.subject
city of Vienna
en
dc.subject
brownfields
en
dc.subject
vacancy
en
dc.subject
planning law
en
dc.subject
building regulations
en
dc.subject
Nordwestbahnhof
en
dc.title
Kreative Zwischennutzungen von Leerstand und Brachen in der Wiener Stadtplanung. Am Beispiel des Nordwestbahnhofs.
de
dc.title.alternative
Creative temporary uses of vacant spaces and brownfields in Vienna's urban planning. The example of the Nordwestbahnhof