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<div class="csl-entry">Elgert, D. (2026). <i>Gemeinsam zur Schule radeln. Bicibus-Initiativen in Österreich als kollektive Praxis des Schulwegs - Organisation, Raumbezug und Alltagserleben</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.137153</div>
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https://doi.org/10.34726/hss.2026.137153
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/228945
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dc.description
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
In vorliegender Arbeit wird in Österreich im Schuljahr 2025/2026 mit einem Bicibus gemeinsam zur Schule geradelt. Bicibusse als Radgemeinschaften - von Eltern und Kindern - auf dem Schulweg fördern aktive Mobilität für Kinder und können als Weichensteller in Richtung nachhaltiger Mobilitätspraktiken dienen. Nebenbei machen sie als Bottom-up-Initiativen auf Planungslücken aufmerksam, werfen die Frage nach „normaler“ Mobilität auf und zeigen auf, dass auch Kinder ein Recht darauf haben, sich sicher im Verkehrsraum zu bewegen. Als möglicher Baustein auf dem Weg zur Mobilitätswende scheint ihr Potenzial bislang aber noch nicht ausgeschöpft.Die Arbeit behandelt aus einer praxistheoretischen Perspektive zuerst die Frage der Charakterisierung dieser kollektiven Schulwegpraxis und in weiterer Folge Fragen zur Organisation und zum räumlichen Vorkommen. Zusätzlich wird untersucht, wie infrastrukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen von den Beteiligten wahrgenommen werden und welche Rolle Sicherheit dabei spielt. Zuletzt wird noch das Alltagserleben mit dem Bicibus erforscht. Zur Beantwortung der Fragestellungen wird auf ein Mixed-Methods-Design zurückgegriffen, das aufbauend auf einer räumlich strukturellen Analyse, 20 leitfadengestützte Interviews, 8 teilnehmende Beobachtungen und zu guter Letzt auch noch die Kinderperspektive über Zeichnungen in den Forschungsprozess einbindet.Die Ergebnisse zeigen, dass sich die österreichische Bicibus-Landschaft durch Heterogenität - hinsichtlich Auslöselogik, Gruppengrößen, institutioneller Unterstützung, Infrastrukturnutzung und angestoßener Veränderung entlang der Infrastruktur – auszeichnet. Das Feld erlebt ein starkes Wachstum, mit 27 Linienneugründungen im Jahr 2025 ist aber auf Grund des ausschließlich ehrenamtlichen Betriebes und der Abhängigkeit von wenigen verantwortlichen Personen immer noch hoch volatil. Erste zaghafte institutionelle Unterstützung beim Betrieb lässt sich jedoch erkennen. Ebenso zeigen sich in Einzelfällen kleinräumige Veränderungen in Bezug auf die Radfahrinfrastruktur entlang genutzter Linien. Für die Planung lässt sich daraus ableiten noch stärker auf das Alltagswissen der Teilnehmer:innen zurückzugreifen und den Ansatz der „Praxis als Planung“ ernst zu nehmen. Eine Implikation dieses „Alltagswissens“ kann das leichtere Ermöglichen des „Kollektiven Fahrens“ sein. Entlang bestimmter Schulrouten bietet sich hier ein „Bicibus-Planungskriterium“ an.
de
dc.description.abstract
This study investigates Bike Bus initiatives in Austria during the 2025/2026 school year. As a form of collective mobility practice where parents and children cycle together on the way to school, Bike Bus initiatives promote active mobility among children and may contribute to the development of more sustainable mobility practices. At the same time, they function as bottom-up catalysts that reveal gaps in transport planning, challenge dominant notions of “normal” mobility, and highlight children’s right to move safely through public road space. Despite their potential as one component of a broader mobility transition, this potential appears to remain only partially realised.Drawing on a social practice theory perspective, the study first examines how Bike Bus initiatives can be characterised as collective school mobility practices in Austria. It then explores questions of organisation, spatial distribution, perceived infrastructural and institutional conditions, and the role of safety. Finally, it investigates participants’ everyday experiences of taking part in Bike Bus rides. Methodologically, the study applies a mixed-methods design, combining a spatial-structural analysis with 20 semi-structured interviews, 8 participant observations, and children’s perspectives collected through drawings.The findings reveal considerable heterogeneity across the Austrian Bike Bus landscape — in terms of founding motives, group size, institutional support, infrastructure use, and infrastructure-related changes triggered by the initiatives. While the field is growing rapidly, with 27 new routes established in 2025, it remains highly volatile due to its reliance on voluntary work and a small number of key organisers. However, initial forms of institutional support are emerging, and in some cases small-scale improvements to cycling infrastructure along Bike Bus routes can be observed. For planning practice, the findings suggest that participants’ everyday knowledge should be more systematically integrated and that the notion of “practice as planning” should be taken seriously. Ultimately, this could lead to the integration of a “Bike Bus planning criterion” into transport planning and street design, ensuring that school routes are shaped by the daily reality of the children and parents who use them.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Schulwegmobilität
de
dc.subject
Aktive Mobilität
de
dc.subject
Bike-Bus
de
dc.subject
Bicibus /
de
dc.subject
school mobility
en
dc.subject
active mobility
en
dc.subject
bike-bus
en
dc.subject
bicibus
en
dc.title
Gemeinsam zur Schule radeln. Bicibus-Initiativen in Österreich als kollektive Praxis des Schulwegs - Organisation, Raumbezug und Alltagserleben
de
dc.title.alternative
School route mobility / Active mobility / Bike bus / Bicibus / Active mobility