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<div class="csl-entry">Trautner, T., Einspieler, C., Vidovic, Z., & Bleicher, F. (2026). Konfiguration und Rekonfiguration von Produktionssystemen. In O. Riedel, K. Hölzle, S. Schlund, & D. Spath (Eds.), <i>Handbuch Unternehmensorganisation</i>. Springer Nature Switzerland AG. https://doi.org/10.1007/978-3-642-45370-0_39-2</div>
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/228985
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dc.description.abstract
Angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks, einer stetig wachsenden Variantenvielfalt sowie verkürzter Innovationszyklen stehen produzierende Unternehmen vor tiefgreifenden strukturellen und technologischen Herausforderungen. Klassische Fertigungssysteme – sowohl hoch spezialisierte (SFS) als auch universell flexible (FFS) – stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Anpassungsfähigkeit und Systemintegration. Dieses Kapitel beleuchtet die Konfiguration und Rekonfiguration von Produktionssystemen als strategische Antwort auf diese Dynamik. Im Fokus stehen rekonfigurierbare Fertigungssysteme (RFS), die einen Paradigmenwechsel in der Produktionssystemgestaltung markieren: Sie ermöglichen eine gezielt bedarfsorientierte Flexibilität, ohne die Effizienz und Produktivität spezialisierter Anlagen zu opfern. Zentrales Element ist die Modularität als grundlegendes Konstruktionsprinzip, welche sich von der Ebene einzelner Werkzeuge und Spannsysteme bis hin zu komplexen, verketteten Fertigungszellen und -systemen erstreckt. Das Kapitel stellt unterschiedliche Systemklassifikationen und Layout-Architekturen (z. B. serielle, parallele und hybride Strukturen) vor und diskutiert methodische Ansätze zur systematischen Gestaltung, Bewertung und Berechnung möglicher Rekonfigurationsszenarien. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steuerungsarchitektur rekonfigurierbarer Systeme – von selbstadaptiven Steuerungseinheiten auf Modulebene bis zur Integration in übergeordnete Produktionsleitsysteme bzw. Produktionssystemsteuerungen. Dabei wird insbesondere die Herausforderung der Schnittstellenstandardisierung als Schlüsselfaktor für Interoperabilität und Skalierbarkeit hervorgehoben. Abschließend werden die wirtschaftlichen Potenziale rekonfigurierbarer Produktionssysteme analysiert, speziell im Hinblick auf reduzierte Lebenszykluskosten, gesteigerte Ressourceneffizienz und erhöhte Wandlungsfähigkeit. Damit liefert das Kapitel einen Beitrag zur Gestaltung zukunftsfähiger, resilienter Produktionssysteme im Sinne einer adaptiven industriellen Wertschöpfung.
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dc.language.iso
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dc.subject
Konfiguration
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dc.subject
Rekonfiguration
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dc.subject
Produktionssysteme
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dc.subject
Rekonfigurierbare Fertigungssysteme
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dc.subject
Modularität
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dc.subject
Wandlungsfähigkeit
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dc.subject
Flexibilität
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dc.subject
Skalierbarkeit
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dc.subject
Anpassungsfähigkeit
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dc.subject
Umrüstbarkeit
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dc.title
Konfiguration und Rekonfiguration von Produktionssystemen