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<div class="csl-entry">Karaboya, A.-A. (2026). <i>Vergessene Ufer, neu gedacht</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.140062</div>
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https://doi.org/10.34726/hss.2026.140062
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/229990
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Der Donaukanal befindet sich derzeit in einer Phase intensiver Umgestaltung. Zahlreiche Eingriffe und Projekte verändern den öffentlichen Raum entlang seiner Ufer, wodurch Fragen nach räumlicher Qualität, Zugänglichkeit und städtebaulicher Kohärenz zunehmend an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig stellt die fortschreitende Versiegelung urbaner Flächen eine zentrale Herausforderung moderner Stadtentwicklung dar. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, zunehmender sommerlicher Überhitzung sowie steigender Anforderungen an öffentliche Freiräume kommt linearen Grün- und Freiräumen entlang von Gewässern eine besondere Bedeutung zu. Sie übernehmen klimatische Ausgleichsfunktionen, fördern Erholung und Bewegung. Dadurcht rückt die Reaktivierung und Neustrukturierung bestehender Stadtlandschaften verstärkt in den Fokus. Dem Gut der unversiegelten Fläche muss immer mehr Beachtung geschenkt werden. Aufenhaltsqualität ensteht nicht durch gastronomische Nutzungen, nicht mit grundloser Versieglung sondern mit einem stimmungsvollen Gesamtbild. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Donaukanal in seiner räumlichen, funktionalen und historischen Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen die drei Teilabschnitte Oberlauf, urbane Mitte und Unterlauf, deren unterschiedliche Charakteristika, Nutzungen und Potenziale analysiert werden. Besonderes Augenmerk gilt bestehenden punktuellen Eingriffen, die zwar zur Aufwertung beitragen, jedoch aufgrund mangelnder räumlicher Kontinuität in ihrer Wirksamkeit begrenzt bleiben. Aufbauend auf der Analyse wird die Bedeutung der Aufwertung der Henriette-Fahrbach-Promenade deutlich. Die Untersuchung bildet die Grundlage für den Entwurf des ausgewählten Bauabschnitts, der exemplarisch zeigt, wie durch gezielte architektonische und freiraumplanerische Maßnahmen versiegelte und bislang vernachlässigte Flächen in durchlässige, nutzungsvielfältige und klimawirksame Naherholungsräume umgewandelt werden können. Ziel ist es, den Donaukanal langfristig als integrativen Naherholungsraum und zugleich als klimaaktives Element im städtischen Gefüge Wiens zu stärken.
de
dc.description.abstract
The Danube Canal is currently undergoing a phase of intensive transformation. Numerous interventions and projects are altering the public space along its banks, thereby increasing the importance of questions regarding spatial quality, accessibility and urban coherence.At the same time, the progressive sealing of urban surfaces represents a central challenge of modern urban development. Against the backdrop of climate change, increasing summer heat and rising demands on public open spaces, linear green spaces and open areas along waterways are of particular importance. They fulfill climatic balancing functions and promote recreation and physical activity. This brings the reactivation and restructuring of existing urban landscapes into sharper focus. The value of unsealed surfaces must be given ever greater attention. A high quality of life is not created through gastronomic uses or indiscriminate sealing, but rather through an atmospheric overall impression.This master‘s thesis examines the Danube Canal in its spatial,functional and historical development. The focus is on the three sections of the Danube Canal: the upper reaches, the urban center and the lower reaches. Their distinct characteristics, uses and potential are analyzed. Particular attention is paid to existing, isolated interventions that, while contributing to improvements, remai nlimited in their effectiveness due to a lack of spatial continuity. Based on this analysis, the importance of revitalizing the Henriette-Fahrbach-Promenade becomes clear. The study forms the basis for the design of the selected construction section, which exemplifies how targeted architectural and open space planning measures can transform sealed and previously neglected areas into permeable, diverse and climate-effective recreational spaces. The goal is to strengthen the Danube Canal in the long term as an integrated recreational area and, at the same time, as a climate-active element within Vienna‘s urban fabric.