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<div class="csl-entry">Réti, A. K. (2026). <i>HBIM for heritage enhancement- efficient use of the HBIM workflow for UNESCO heritage management and adaptive reuse of the Heiligenkreuzerhof in Baden bei Wien</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2026.132749</div>
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https://doi.org/10.34726/hss.2026.132749
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/230784
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Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Kulturerbestätten sind bedeutende Zeugnisse unserer gesellschaftlichen Werte und Identität. UNESCO-Welterbestätten werden aufgrund ihres außergewöhnlichen universellen Wertes ausgezeichnet, was zugleich eine gesteigerte Verantwortung für ihre nachhaltige Erhaltung mit sich bringt. Die Stadt Baden bei Wien, Teil des transnationalen Welterbes der „Great Spa Towns of Europe“, steht exemplarisch für den historischen Reichtum, aber auch für die Herausforderungen, mit denen solche Orte konfrontiert sind. Der Heiligenkreuzerhof, eines der ältesten Gebäude Badens, veranschaulicht diese Spannung: Trotz umfassender Restaurierung und vollständigen Denkmalschutzes steht das Gebäude weiterhin leer, da ein tragfähiges langfristiges Nutzungskonzept fehlt.Die vorliegende Arbeit entwickelt und erprobt einen vierstufigen HBIM-Workflow (Heritage Building Information Modelling) – bestehend aus vertiefter Dokumentation, Stakeholder-Einbindung, Entwicklung eines Nutzungskonzepts und fundierter Entwurfsentscheidungsfindung – als replizierbare Methodik für kleinmaßstäbliche adaptive Wiederverwendungsprojekte in UNESCO-geschützten Kontexten. Am Beispiel des Heiligenkreuzerhofs verbindet der Workflow eine bestehende, von EKG Baukultur im Jahr 2021 erfasste Laserscan-Punktwolke mit Archivquellen aus dem Bauamt der Stadt Baden, Vor-Ort-Begehungen sowie strukturierten Interviews mit der UNESCO-Site-Managerin Badens, dem zuständigen Referenten des Bundesdenkmalamts, HBIM-Spezialisten und einer in Baden tätigen, auf Denkmalpflege spezialisierten Architektin. Ein multidimensionales Revit-Modell verbindet Geometrie, semantische Informationen und Lebenszyklusdaten und enthält eine eigenständige Dokumentation der Stratigraphie und der architektonischen Merkmale der Magdalenenkapelle.Die Arbeit liefert drei zentrale Ergebnisse: ein multidimensionales HBIM-Modell, das zugleich als digitales Archiv und als Planungsinstrument dient; einen konkreten Nutzungsvorschlag – ein Burnout-Rehabilitationszentrum, das an Badens bestehende Kurort-Identität, die vorhandene Thermalinfrastruktur und einen dokumentierten, wachsenden gesellschaftlichen Bedarf anknüpft; sowie einen dokumentierten vierstufigen Rahmen, der digitale Dokumentation und adaptive Wiederverwendung im Maßstab kleiner, kommunal verwalteter, denkmalgeschützter Gebäude miteinander verknüpft. Das Modell ersetzt traditionelle Raumbuch-Dokumentation in einem Kontext, in dem der physische Zugang eingeschränkt ist, erfüllt die durch die UNESCO-Auszeichnung implizit geforderte mehrschichtige Dokumentation und liefert konkrete räumliche und materielle Erkenntnisse – etwa zu Gewölbetypologien, Niveauunterschieden zwischen Hauptgebäude und Kapelle, dem Schädigungsbild der Fenster und den statischen Verstärkungen im Dachstuhl –, die unmittelbar in die Entwurfsentscheidungen einfließen.Die Grenzen des Workflows werden ebenso deutlich benannt: Der Modellierungsprozess bleibt anspruchsvoll, erfordert souveränen Umgang mit mehreren Softwareumgebungen und hängt maßgeblich von der Vollständigkeit der zugrundeliegenden Erfassungsdaten ab. Innerhalb dieser Grenzen erweist sich HBIM in diesem Kontext vor allem dann als wertvoll, wenn es nicht als eigenständiges technisches Produkt, sondern als partizipatives Planungsinstrument verstanden wird, das Entwurfsentscheidungen in institutionellen, regulatorischen und gesellschaftlichen Realitäten verankert.Die Arbeit argumentiert, dass ein strukturierter vierstufiger HBIM-Workflow – bestehend aus vertiefter Dokumentation, Stakeholder-Einbindung, Entwicklung eines Nutzungskonzepts und fundierter Entwurfsentscheidungsfindung – die bislang unzureichend adressierte Lücke zwischen digitaler Bauaufnahme und adaptiver Wiederverwendung schließen kann. Die zentralen Hindernisse einer breiteren Anwendung im kleinmaßstäblichen österreichischen UNESCO-Kontext erweisen sich dabei nicht als technischer, sondern als institutioneller Natur: fehlende regulatorische Anreize, eine kaum auf HBIM zugeschnittene Förderlandschaft sowie ein interdisziplinär noch wenig verankertes Bewusstsein für das entwurfsunterstützende Potenzial von HBIM.
de
dc.description.abstract
Cultural heritage sites are tangible expressions of societal values and identity, and UNESCO World Heritage designation places heightened responsibility on stakeholders to ensure their sustainable preservation. Baden bei Wien, part of the transnational “Great Spa Towns of Europe,” exemplifies both the historical richness and the contemporary challenges that such towns face. The Heiligenkreuzerhof, one of Baden’s oldest buildings, illustrates this tension: despite recent restoration and full legal protection, it remains vacant due to the absence of a viable long-term utility concept.This thesis proposes and tests a four-step HBIM (Heritage Building Information Modelling) workflow – in-depth documentation, stakeholder engagement, utility concept development, and informed design decision-making – as a replicable methodology for small-scale adaptive reuse projects in UNESCO-protected contexts. Applied to the Heiligenkreuzerhof, the workflow integrates an existing laser-scan point cloud captured by EKG Baukultur in 2021, archival sources from Baden’s building department, on-site survey, and structured interviews with the local UNESCO site manager, the responsible Federal Monuments Authority referent, HBIM specialists, and a heritage architect based in Baden. A multidimensional Revit model combines geometry, semantic information, and lifecycle data, with dedicated documentation of the stratigraphy and architectural features of the Magdalena Chapel.The thesis delivers three outcomes: a multidimensional HBIM model that functions as both digital archive and planning instrument; a concrete reuse proposal – a burnout rehabilitation centre that draws on Baden’s existing spa identity, thermal infrastructure, and a documented and growing social need; and a documented four-step framework that links digital documentation to adaptive reuse decision-making at the scale of small, municipally owned, legally protected buildings. The model substitutes for traditional room-book documentation in a setting where physical access is restricted, meets the layered record-keeping that UNESCO designation implicitly requires, and generated specific spatial and material knowledge – vault typologies, floor-level inconsistencies between main building and chapel, damaged window conditions, and attic reinforcements – that directly informed design decisions.The workflow’s limitations are equally clear: the modelling process remains demanding, requires fluency across several software environments, and depends on the completeness of the underlying survey data. Within these limits, HBIM proves most valuable in this context not as a stand-alone technical product but as a participatory planning instrument that grounds design decisions in institutional, regulatory, and social realities.This thesis argues that a structured four-step HBIM workflow – encompassing in-depth documentation, stakeholder engagement, utility concept development, and informed design decision-making – can bridge the currently unaddressed gap between digital heritage survey and adaptive reuse practice. The primary barriers preventing this in small-scale Austrian UNESCO contexts are shown to be not technical but institutional: a lack of regulatory incentive, funding recognition, and cross-disciplinary awareness of HBIM’s design-support potential.
en
dc.language
English
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dc.language.iso
en
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
HBIM
de
dc.subject
BIM
de
dc.subject
Heritage
de
dc.subject
Gebäudebestand
de
dc.subject
Kulturgut
de
dc.subject
Laserscan
de
dc.title
HBIM for heritage enhancement- efficient use of the HBIM workflow for UNESCO heritage management and adaptive reuse of the Heiligenkreuzerhof in Baden bei Wien
en
dc.title.alternative
HBIM for heritage enhancement- Effiziente Nutzung des HBIM-Workflows für das UNESCO-Erbe-Management und die adaptive Umnutzung des Heiligenkreuzerhofs in Baden bei Wien