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<div class="csl-entry">Baltzarek, V. (2019). <i>Automatisiertes Fahren in der Stadt – Abschätzung möglicher Auswirkungen der Einführung von automatisierten Fahrzeugen auf die Stadt und die Stadtplanung</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/79500</div>
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dc.identifier.uri
http://hdl.handle.net/20.500.12708/79500
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
The potential deployment of fully automated vehicles on public roads is currently attracting widespread attention in the media as well as in scientific research. The new technology is predicted to change the way we move in the future radically and will transform the established mobility concepts. This master thesis focuses on the deployment of automated vehicles (SAE Levels 3 – 5) for urban passenger transport. Based on a review of the pertinent scientific literature, the probable complex and sometimes conflicting impacts of automated vehicles on traffic safety in cities, on the passenger transport system as a whole, on land use and on society, the potential of automated vehicles are examined in this thesis. Particularly, the potential of automated vehicles to solve numerous mobility problems in metropolitan areas caused by privately used conventional automobiles such as compromised safety, traffic inefficiency, congestion and pollution is addressed. Furthermore, automated vehicles are expected to free up people’s time and to create competitive advantages for the whole economy. The great majority of scientific research reviewed in this thesis, however, depicts a more sceptical estimation of the potential benefits. Increased spatial and societal segregation, growth in the volume of car travel and its negative externalities, as well as urban sprawl due to the implementation of individually used automated vehicles are suggested. Because of the lack of empirical evidence, uncertainty about the implications remains. This is the reason why the master thesis also discusses results from previous field tests of automated vehicles on public roads in European cities. The comparison of three trials testing small automated and electrified shuttle buses as feeders/distributors of rapid mass transport shows that the technology is not yet ready to deploy. Nevertheless, this use case might have the potential for automated vehicles to be fully implemented into the metropolitan transport system. Therefore the master thesis makes suggestions as to what areas of research ought to be investigated further in this context and which tests should be intensified to provide reliable evidence on the impact of automated vehicles and to raise the “automation awareness” of all parties involved: the industry, the policy makers, the urban planners, the transport companies, as well as civil society. Finally, it is apparent that in particular urban planners should contribute to a sustainable evolution of metropolitan mobility including publicly shared automated vehicles for the benefit of all road users. On condition that urban planners play a more proactive role in coordinating and steering the cooperation of all stakeholders, the positive outcomes of the deployment of automated vehicles for all citizens will be maximised in the future.
en
dc.description.abstract
Über automatisierte Fahrzeuge (AF) wird aktuell in den Medien und vor allem der Forschung intensiv und kontroversiell diskutiert. Das liegt einerseits am Bezug zur räumlichen Mobilität, einem menschlichen Grundrecht. Dazu wird die Entwicklung der AF als etwas völlig Neues, eine Disruption empfunden. Außerdem gibt es mächtige Entwicklungstreiber. Dazu gehören globale demografische, soziale, ökonomische, technologische und ökologische Trends, in die das Thema AF eingebettet ist und dominante Interessenslagen etwa der Fahrzeugproduzenten und der IT-Unternehmen oder der öffentlichen Hand und ihrer Institutionen, bzw. der Zivilgesellschaft. Schließlich erwarten viele von AF die Lösung aller - gerade in den Städten kumulierenden - Verkehrsprobleme, ja eine Mobilitätswende. Ziel der Metastudie ist es, einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung über die Vorund Nachteile von AF der SAE-Automatisierungsgrade 3 bis 5 als Verkehrsmittel in der Stadt, zur „automation awareness“ zu leisten und zu klären, ob, wie und wann AF im städtischen Personenverkehr eingesetzt werden könnten. Daher wird zuerst definiert, was unter automatisierten Fahrzeugen zu verstehen ist und wie diese technisch funktionieren. Nach einer Analyse der Gründe für den aktuellen Hype rund um AF wird der Stand der Forschung besprochen. Der Fokus liegt dabei auf den möglichen Auswirkungen von AF auf die Verkehrssicherheit in der Stadt, das Verkehrssystem als Ganzes, auf die Raumnutzung und das gesellschaftliche Gefüge. Von AF werden bekanntlich viele Vorteile erhofft: Sie sollen den städtischen Verkehr sicherer, effizienter, für die Passagiere komfortabler machen und allen Menschen Zugang zu leistbarer Mobilität verschaffen. Experten befürchten aber anderseits auch nachteilige Folgen wie z.B. räumliche und soziale Segregation, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit all seinen negativen Externalitäten. Da unter den Experten große Skepsis und Ungewissheit über die wahrscheinlichen Folgen von AF herrscht, wird für eine Intensivierung der Forschung und Entwicklung rund um AF plädiert. Künftige Forschungsund Testschwerpunkte diskutiert. Weil bisher ausreichende empirische Daten über die Effekte von AF fehlen, sind die Erkenntnisse von Feldtestungen von automatisierten Kleinbussen für die „erste/letzte Meile“ zur Anbindung an den öffentlichen Verkehr in Städten besonders relevant. Der Vergleich dreier solcher Pilotversuche zeigt, dass die Technik der AF zwar noch unausgereift ist, dass diese Form des automatisierten „öffentlichen Individualverkehrs“ jedoch ein realistisches, vielversprechendes Einführungsszenario für AF in der Stadt sein kann. Abschließend werden aus den analysierten österreichischen und internationalen Studien und den Testergebnissen Folgerungen für die städtische Raumplanung im Umgang mit AF abgeleitet. Dabei zeigt sich, dass „klassische“ raumplanerische Instrumente wie die Förderung des Umweltverbunds, der Dekarbonisierung des Verkehrs, einer verdichteten, funktionsgemischten Stadt der kurzen Wege weiter im Vordergrund stehen sollten. Zur Sicherung der städtischen Lebensqualität könnten aber auch AF ihren Beitrag leisten, vorausgesetzt, sie werden von mehreren Personen gleichzeitig geteilt, sind alternativ angetrieben und dienen als Zulieferer/Abholer zum/vom öffentlichen Verkehr, der das Rückgrat des städtischen Verkehrs werden/bleiben sollte. Damit diese gesellschaftlich erwünschte, allen Verkehrsteilnehmen nützliche Entwicklung eintritt, muss die städtische Raumplanung allerdings stärker als bisher proaktiv steuernd und koordinierend eingreifen.
de
dc.format
VI, 207 Seiten
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dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.subject
Automatisiertes Fahren
de
dc.subject
Personenverkehr
de
dc.subject
Stadt
de
dc.subject
Technikfolgenabschätzung
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dc.subject
Verkehrspolitik
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dc.subject
Verkehrsplanung
de
dc.subject
Stadtplanung
de
dc.subject
Smart City
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dc.subject
Automated driving
en
dc.subject
passenger transportation
en
dc.subject
cities
en
dc.subject
impact assessment
en
dc.subject
transport policy
en
dc.subject
transport planning
en
dc.subject
urban planning
en
dc.subject
Smart City
en
dc.title
Automatisiertes Fahren in der Stadt – Abschätzung möglicher Auswirkungen der Einführung von automatisierten Fahrzeugen auf die Stadt und die Stadtplanung
de
dc.title.alternative
Automated vehicles for urban passenger transport – assessment of potential impact on cities and urban planning