Title: Das Zukunftspotential einer 50er Jahre Siedlung untersucht am Beispiel Blindendorf
Language: Deutsch
Authors: Haberler, Nicole 
Qualification level: Diploma
Advisor: Auer, Werner
Issue Date: 2010
Number of Pages: 150
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Das Stadtbild der Stadtgemeinde Ternitz wird stark von weitläufigen Einfamilienhaus-Siedlungen aus den 50ern und 60ern Jahren des vergangenen Jahrhunderts geprägt. Diese Siedlungen entstanden zum Großteil auf Initiativen Gemeinnütziger Genossenschaften und der ansässigen Industrie mit Unterstützung aus dem Bundes-Wohn- und Siedlungsfonds. Ziel dieser Art der Wohnraumschaffung in der Nachkriegszeit war es, dem Ternitzer Arbeiter-Milieu den Weg zum Eigenheim in Form eines Einfamilienhauses zu ermöglichen. Diese Einfamilienhaus-Gebiete weisen heute eine unterdurchschnittliche Bevölkerungsdichte auf. Die Wohnquartiere werden oft nur noch von den ehemaligen Siedlern, also Seniorensingles oder Seniorenpaaren bewohnt. Allein durch die zu erwartenden Sterbefälle in der nahen Zukunft ist in den kommenden Jahren ein großes Potential an freiwerdendem Wohnraum zu erwarten. Ganz gegenteilig zur unterdurchschnittlichen Bevölkerungsdichte verläuft die Bebauungsdichte von Siedlungen mit freistehenden Einfamilienhäusern. Puncto Flächenverbrauch stellt diese Form der Wohnbebauung die mit Abstand flächenintensivste Bebauung dar. Parallel dazu befindet sich die Gemeinde Ternitz im Wettbewerb um den Zuzug neuer Einwohner und ist bemüht, attraktive Wohnstandorte auszuweisen und zu generieren. Hier erhalten oftmals Erweiterungen von Bauland und als Folge daraus der Neubau Priorität. Dabei bieten bestehende Einfamilienhaus-Siedlungen der 50er Jahre ein großes Zukunftspotential für eine ökologische, ökonomische und sozial nachhaltige Siedlungsflächenpolitik. Eine zentrale Zielsetzung dieser Masterthese besteht darin, ein möglichst umfassendes Bild einer 50er-Jahre-Siedlung zu zeichnen. Als Untersuchungsgebiet wurde die Siedlung Blindendorf aus Ternitz im südlichen Niederösterreich ausgewählt. Als Aufgabenstellung soll unter besonderer Berücksichtigung der veränderten demographischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen überprüft werden, ob die Wohnobjekte noch zeitgemäß sind und ob diese in Zukunft marktfähig sein werden. Es sollen Erneuerungsmaßnahmen unter Berücksichtigung etwaiger Förderungen dargestellt werden, die dazu beitragen, dass die Siedlung sowohl von den jetzigen Bewohnern als auch von jüngeren Generationen zukünftig als attraktiver Wohnstandort wahrgenommen wird. Die Arbeit ist in drei Abschnitte geteilt, von denen sich der erste mit gewählten Basisthemen beschäftigt. Der zweite Abschnitt behandelt die Siedlung Blindendorf - beginnend mit der Entstehung, über eine Bestandsaufnahme bis zur Ermittlung des möglichen Zukunftspotentials. Der dritte Abschnitt widmet sich den, aus den vorausgehenden Abschnitten ergebenden, Schlussfolgerungen.
URI: https://resolver.obvsg.at/urn:nbn:at:at-ubtuw:1-49022
http://hdl.handle.net/20.500.12708/14089
Library ID: AC08102626
Organisation: E017 - Weiterbildungszentrum der TU Wien 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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