Spätestens seit dem ersten Lockdownöffentliche Raum wieder in aller Munde: Stadtbewohner:innen, Stadtplaner:innen und -gestalter:innen, Kunst- und Politikschaffende, Investor:innen und auch die Wissenschaft haben quasi eine Renaissance des öffentlichen Raumes ausgerufen. Dabei hat die Forschung zum öffentlichen Raum sich seit jeher mit sozialem Wandel und gesellschaftlichen Umbrüchen auseinandergesetzt, denn es ist hier, wo das Soziale, das Kulturelle und das Politische auf ökologische und ökonomische Prämissen der Stadtentwicklung treffen. Öffentliche Räume sind jene Räume, an denen sich öffentliches Leben bunt, vielfältig und demokratisch zu entfalten vermag. Sie sind zentrale Handlungsarenen demokratischer Teilhabe in den Städten und dahingehend mittlerweile auch medial durchdrungen. Soziale Medien ersetzen jedoch die öffentlichen Räume ganz und gar nicht, sondern zwischen den materiellen und gebauten Orten öffentlichen Lebens und den digitalen und virtuellen Räumen medialer Öffentlichkeit bestehen vielfältige Wechselwirkungen.
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Research Areas:
Urban and Regional Transformation: 70% Beyond TUW-research foci: 30%