Title: Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die Tourismus- und Hotelbranche : Umgang mit Problemkrediten aus Bankensicht
Other Titles: Tourismusund Hotelbranche
Tourismusbranche
The impact of the COVID-19 pandamic on the tourism and hotel industry : handling of distressed debt from the bank’s perspective
Language: Deutsch
Authors: Schumacher, Jacob 
Qualification level: Diploma
Advisor: Schütz, Marco 
Issue Date: 2020
Number of Pages: 160
Qualification level: Diploma
Abstract: 
Die Corona-Pandemie hat die Tourismus- und Hotelbranche in eine ernstzunehmende Krise versetzt. Flugreisen und Hotelnächtigungen verringerten sich einhergehend mit der Ausbreitung des Virus COVID-19. Der Tiefpunkt für den europäischen Markt im Hinblick auf die Belegungsrate konnte mit KW 12 (2020) identifiziert werden (Belegungsrate in Österreich: - 93 % im Vergleich zum Vorjahr). Die Stadthotellerie wird kurzfristig sowie langfristig stärker von der Corona-Pandemie betroffen sein als die Freizeithotellerie. Dies liegt laut der interviewten Experten (sämtliche in Führungspositionen österreichischer Banken) zum einen daran, dass die Stadthotellerie stark vom zweiten Quartal (sprich April bis Juni 2020) abhängig war, und dieser Zeitraum durch die gesetzlichen Schließungen keine Umsätze verzeichnen konnte. Zum anderen ist die Stadthotellerie stark vom internationalen Reiseverkehr sowie von Veranstaltungen, Messen und Kongressen abhängig. Die Experten sind der Meinung, dass diese Faktoren zukünftig geringer sein werden. Mit dem Ausfall (fast) aller Einnahmen auf Grund der Corona-Krise stellt sich eine Bedienung der Tilgungsraten für viele Hotels derzeit nicht dar. Die Kredite der Hoteleigentümer- und Betreiber laufen daher Gefahr zu Problemkrediten beziehungsweise zu Notleiden den Krediten (Non Performing Loans) zu werden. Um die Entstehung von Non Performin Loans (NPL) zu vermeiden stehen den Bankenunterschiedliche Maßnahmen zur Verfügung. Die Studie hat ergeben, dass diese jedoch nicht ausreichend sind, um eine langfristige Krise (mehr als ein Jahr) zu überstehen. Da die Erholung der Hotellerie vermutlich länger andauern wird (schätzungsweise bis 2023 um das Niveau von 2019 wieder zu erreichen), wird es neuer Lösungen und Strategien aller Beteiligten brauchen. Das Dreiecksverhältniszwischen Bank, Immobilieneigentümer und Pächter ist dabei von zentraler Bedeutung, da die Zahlungsunfähigkeit des Pächters zu erheblichen Nachteilen für den Eigentümer führen kann. Es wird als Folge der Pandemie erwartet, dass es einen Trend zu Hybrid-Verträgen (Mischung aus Pacht- und Betreibervertrag) geben könnte um die Eigentümer der Hotelimmobilie stärker am operativen Ergebnis (in einer Krise) zu beteiligen. Derzeit kann mit einem zeitversetzten Höhepunkt der Non Performing Loans gerechnet werden, da die aktuellen Maßnahmen unausweichliche Insolvenzen lediglich verschleppen.
Keywords: Hotelimmobilie; Kreditvertrag; Non Performing Loan (NPL); COVID-19; Workout Strategie
URI: https://doi.org/10.34726/hss.2020.82880
http://hdl.handle.net/20.500.12708/15421
DOI: 10.34726/hss.2020.82880
Library ID: AC15736162
Organisation: E017 - Continuing Education Center 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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