Allerstorfer, E. (2013). Die Mühlkreisbahn 2.0 : die Bahnhöfe als Tore ins Mühlviertel [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/160096
Die Mühlkreisbahn erschließt das Obere Mühlviertel und führt vom Mühlkreisbahnhof Linz Urfahr nach Aigen-Schlägl. Auf der 58 Kilometer langen Nebenbahnstrecke befinden sich acht Bahnhöfe und elf Haltestellen. Nur mehr der Kopfbahnhof in Linz Urfahr ist besetzt.<br />Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Mühlkreisbahn zu einer attraktiven Alternative zum Straßenverkehr zu machen. Sie soll sich sowohl bei den Fahrgästen als auch bei der Bevölkerung als charakteristisch für das Mühlviertel einprägen. Die Bahnhöfe werden saniert, entrümpelt und für Nachnutzungen umgestaltet. Sie sollen als belebte Orte wahrgenommen werden. Als funktionierende Ein-, Aus- und Umstiegspunkte stellen sie eine ideale Verbindung von Fahrrad, Bus, Bahn und Auto dar.<br />Die hohe Auspendlerquote der Region hat eine starke Belastung durch den motorisierten Individualverkehr zur Folge. Die Mühlkreisbahn entlastet den Straßenverkehr jedoch kaum.<br />Das Gesamtkonzept sieht eine Überarbeitung der Mühlkreisbahn vor. Exemplarisch für alle Bahnhöfe und Haltestellen auf der Strecke, bearbeite ich den Bahnhof Neufelden. Im Bahnhofsgebäude findet neben dem Warteraum, den Räumen für die Bahnangestellten und den öffentlichen Toiletten ein Heuriger Platz. Bestimmte Elemente wiederholen sich auf jedem Bahnhofsgelände und können nach den örtlichen Begebenheiten und Bedürfnissen angeordnet und kombiniert werden. Sie prägen die Haltestellen und Bahnhöfe der Mühlkreisbahn 2.0. Die Bahnhofsgebäude folgen keinem durchgehenden Design. Bei deren Überarbeitung wird auf die Örtlichkeiten und zukünftigen Nutzungen eingegangen. Die Bahnhofsidentität wird bewahrt.<br />
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers