Cluster Testbase; Laborgebäude; Architektonischer Entwurf; Rinnböckstrasse 13-15; Wien
de
Abstract:
Als Grundlage für den architektonischen Entwurf dient ein offener, zweistufiger Realisierungswettbewerb für Generalplanerleistungen, Cluster Testbase Neu-, Zu- und Umbau Wien 11, Rinnböckstrasse 13-15 für Büro- und Laborgebäude der Magistratsabteilung 39 und die Ansiedlung weiterer Magistratsdienststellen der Stadt Wien.<br />Die Stadt Wien hat geplant fachlich miteinander verknüpfte Magistratsämter bzw. Dienststellen mit ähnlicher Betätigung und internen Abläufen zusammenzulegen, damit Synergien entstehen können. Auf dem rund 11250 Quadratmeter großen Areal, soll ein Raumprogramm von zirka 16500 Quadratmeter Nutzfläche umgesetzt werden. Erforderlich sind verschiedenste Labore, vom Chemischen-, Mikrobiologischen- bis hin zum Hochbaulabor, eine neu errichtete Brandversuchshalle, die Integration der bestehenden Großteilprüfhalle und die Errichtung eines Seminarzentrums für 200 Personen, sowie Büroflächen für die Mitarbeiter.<br />Labor- bzw. Forschungsbauten sind äußerst komplexe Gebilde, da sie vielfältigen technischen, ökonomischen und rechtlichen Anforderungen unterstehen. Weitere wichtige Kriterien für einen Laborbau sind hohe Flexibilität und Funktionalität in Errichtung und Betrieb.<br />Für das städtebaulichen Konzept wurde die bestehende Stadtkante, die sich durch die umliegende Bebauung in der Urschenböckgasse ergibt, aufgenommen. Diese wurde im Erdgeschossbereich der Nord-Ost Fassade weitergeführt, die Dachebene nimmt jedoch die Baufluchtlinie auf, dadurch kommt es zu einer starken Neigung des Baukörpers. Um dies statisch zu bewältigen wurde eine Stahlkonstruktion gewählt. Der Baukörper ist durch zwei Riegel, die an den Längsseiten der Grundstücksgrenzen situiert sind, entstanden. Diese werden mit einer großen Eingangshalle verbunden. Durch die Überdachung des ursprünglichen zweiten Hofs ist es möglich mehr Fläche für Kommunikation und Begegnung der Mitarbeiter und Besucher zu schaffen.<br />