Mistlbauer, C. (2013). Nicht-erneuerbare Ressourcen in endogenen Wachstumsmodellen [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/160689
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit diversen mathematischen Modellen, welche nicht-erneuerbare Ressourcen als essentiellen Input für die Produktion benötigen. Die größten Unterschiede beziehen sich dabei auf die Anzahl der Sektoren in der Produktion (Aufteilung in Zwischen- und Endgütersektor), die Form der Abbaurate (endogen oder durch den Besitzer der erschöpfbaren Ressource bestimmt) und die Existenz einer Nutzenfunktion. Wird eine Nutzenfunktion im System modelliert, so hat diese jeder Haushalt zu maximieren. Das anfangs untersuchte System ist das einzige ohne Nutzenfunktion, man spricht somit von einem deskriptiven Modell. Aus diesem Grund liefert dieses Modell ein Ergebnis, welches für den Einsatz von nicht-erneuerbaren Rohstoffen untypisch ist, nämlich einen stabilen Knoten. Die restlichen drei Systeme sind mikrofundierte Modelle, d.h. sie berücksichtigen eine Nutzenfunktion. Deren Lösung ist jeweils ein Sattelpunkt, wobei die Dimension der Stabilität beim Modell mit endogener Abbaurate um Eins höher ist. Daraus lässt sich schließen, dass zumindest unter gewissen Voraussetzungen, kontrolliertes Wachstum mit langfristig positiver Abbaurate möglich ist. Alle Systeme wurden numerisch untersucht, um die analytischen Ergebnisse zu verdeutlichen. Des weiteren betrachtet eines der Modelle unterschiedliche Arten von Steuern bzw. Subventionen, und erklärt deren Einfluss auf die Abbaurate, das Wachstum, sowie den Konsum.
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers