In meiner Diplomarbeit behandle ich das Areal der Struberkaserne. In den 40er Jahren gebaut, stehen die Räumlichkeiten schon über 20 Jahre leer. Nach vielen Überlegungen und mehreren Eigentümerwechseln erstellte die Salzburger Baufirma alpine im April 2010 eine Auslobung für einen mehrstufigen Wettbewerb. In der ersten Stufe wurden zehn Bewerber aufgrund ihrer Teilnahmeanträge ausgewählt, welche sodann in der zweiten Stufe ein städtebauliches Masterszenario, bzw.Masterplan entwickeln mussten. Im nächsten Schritt galt es ein bis fünf Wettbewerbsteilnehmer zu bestimmen, die auf Basis des festgelegten Masterplans Realisierungspläne ausarbeiten mussten. Meine Diplomarbeit stützt sich auf die Auslobungsunterlagen.<br />In den Jahren der Errichtung der Kaserne bot die Stadt Salzburg nicht das- selbe Bild wie heute. Im Laufe der Zeit ist die Stadt rund um das Areal herumgewachsen - was früher Stadtrand war, ist heute zentrumsnahe.<br />Auch dem großen Thema der Zersiedelung kann mit solchen neugenutzten Sonderwidmungen entgegengearbeitet werden.<br />In meiner Analyse wird klar, dass die Umgebung des Areals durch Inhomogenität geprägt wird. In nächster Nachbarschaft befinden sich großteilige Gewerbebauten, kleinteilige Einfamilienhaussiedlungen, sowie mehrgeschoßige Wohnhausanlagen. Meine Planung soll als Versuch gelten, eine Spange zwischen diesen unterschiedlichen Strukturen zu schaffen. Als weiteres Anliegen kommt die Durchquerung des abgeschlossenen Areals dazu. Da es sich um ein ehemaliges Kasernenareal mit mehr als 6 ha Grundfläche handelt, war diese Fläche sozusagen ein schwarzes Loch in der Stadtpanung. Durch die Umwidmung löst sich dieses Loch auf und Wege können weitergeführt werden, anstatt umgeleitet zu werden.
de
Additional information:
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers