Title: MitmachStadt; Partizipationsprozesse in der Stadtplanung anhand von Fallbeispielen im Großraum Wien
Other Titles: PartiCitypation; Participation processes in urban planning based on case studies in the Greater Vienna area
Language: Deutsch
Authors: Jörgl, Anna Katharina 
Qualification level: Diploma
Advisor: Hofer, Andreas 
Issue Date: 2021
Number of Pages: 259
Qualification level: Diploma
Abstract: 
MitmachStadtPartizipationsprozesse in der Stadtplanung anhand von Fallbeispielen im Großraum Wien. Im Architekturstudium wird gelehrt, den Ort aufgrund seiner räumlichen Gegebenheiten zu verstehen und, basierend auf diesen Informationen, die Planung aufzubauen. Letztendlich sind es jedoch die Menschen, welche die Stadt beleben und bespielen. Um diese in den Planungsprozess einzubeziehen, braucht es Partizipation und Aufschluss über die Prozesse, die es ermöglichen, „gemeinsam“ die Stadt zu entwickeln. Praxisbezogene Literatur beschreibt komplexe Beteiligungsprozesse auf mehreren Seiten Fließtext und erschwert somit das Verständnis. Das Zusammenspiel von Verwaltung als Initiator von Partizipationsprozessen in der Stadtplanung, Bürger*innen, Planer*innen und anderen Parteien muss daher verständlich gemacht und mit der Praxis in Bezug gebracht werden. Nur so ist es möglich, Partizipationsprozesse im Städtebau verständlich aufzuzeigen. Die Gegenüberstellung von Theorie und Praxis durch Fallbeispiele aus dem Großraum Wien resultiert in allgemeinen Prozessbausteinen, die zusammengefasst Beteiligungsprozesse in der Stadtplanung visualisieren. In Ergänzung mit einem Methodenkatalog für die Durchführung wird somit eine Orientierungshilfe für alle geschaffen, die Partizipation im städtebaulichen Maßstab besser verstehen möchten. Im gesamten Prozess haben die Bürger*innen einen abstrakten Einfluss auf die Planungen. Sie planen und entscheiden nicht aktiv mit. Das ist auch nicht das Ziel. Partizipation kann eine wichtige Grundlage für die städtebaulichen Planungen schaffen, Konflikte lösen und die Planung, sowie Entscheidungen legitimieren, sofern sie gut gemacht ist. Nichtsdestotrotz sind die negativen Folgen von schlecht durchgeführter Partizipation ohne Substanz nicht zu unterschätzen. Beteiligung ist kein „Allheilmittel“, und sollte daher mit Bedacht eingesetzt und kritisch betrachtet werden.

PartiCitypationParticipation processes in urban planning based on case studies in the Greater Vienna area.In architecture school we are taughtto understand a place based on its spatialconditions and to do the planning basedon this information. Ultimately, however,it is the people who animate andoccupy the space in cities. In order toinvolve them in the planning processparticipation is needed as well as informationabout the processes that make itpossible to develop the city together.Practical literature therefore describescomplex participation processeson several pages of continuous text andthus makes understanding of the subjectdifficult. The interaction betweenthe administration as the initiator ofparticipatory processes in urban planning,citizens, planners and other parties musttherefore be made comprehensible andrelated to practice. This is the only wayto make participation processes in urbanplanning understandable.The comparison of theory andpractice through case studies in theGreater Vienna area results in generalprocess modules that, when summarized,visualize participation processes in urbanplanning. A collection of methods forthe implementation of participation inaddition to the process structure providean orientation guide for all who want tograsp participation on an urban scale.Throughout the process, citizenshave an abstract influence on the planning.They do neither actively plan nor decide,but this was never the goal. Participationcan provide an important basis for urbanplanning, resolve conflicts and legitimizethe plans and decisions, if it is done well.Nonetheless, the negative consequencesof poorly done participation withoutsubstance should not be underestimated.Participation is not a panacea, should beused with caution and needs to be viewedcritically.
Keywords: Bürger*innenbeteiligung; Partizipation; Partizipationsprozesse; Stadtplanung
participation; participatory processes; urban planning
URI: https://doi.org/10.34726/hss.2021.83903
http://hdl.handle.net/20.500.12708/17318
DOI: 10.34726/hss.2021.83903
Library ID: AC16195372
Organisation: E260 - Institut für Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen 
Publication Type: Thesis
Hochschulschrift
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