Haberfellner, A. (2008). Kulturunterschiede in Geschäftsverhandlungen zwischen Briten und Österreichern [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/178367
Im Zuge der Globalisierung und der anwachsenden länderübergreifenden wirtschaftlichen Verflechtungen steigt die Relevanz von Verhandlungen in einem internationalen und multi-kulturellen Kontext. Aus diesem Hintergrund steigt die Notwendigkeit einer methodischen, wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand "interkulturelle Verhandlungen".<br />In dieser Arbeit sollen Unterschiede, Merkmale und Eigenheiten, die sich bei Verhandlungen zwischen Personen aus Großbritannien und Österreich ergeben, aufgezeigt und ein Leitfaden erstellt werden, welcher Empfehlungen für praktische Verhandlungsführungen präsentiert.<br />Um dies bewerkstelligen zu können ist es auch Aufgabe dieser Arbeit zu zeigen, inwiefern die Kultur eines Landes Verhandlungen beeinflusst und welche Probleme aufgrund von Kulturunterschieden bei Verhandlungen auf internationaler Ebene auftreten können.<br />Da das Tätigkeitsfeld von Verhandlung einen sehr großen Rahmen hat, wird es in dieser Arbeit auf den Bereich der praktischen Verhandlungen im wirtschaftlichen Sektor eingeschränkt.<br />Die Arbeit besteht aus zwei Hauptteilen:<br />* einem theoretischen, allgemeinen Teil, welcher sowohl für Österreichern/innen als auch für Briten/innen gilt. Dieser beschäftigt sich mit den Grundlagen von kulturvergleichenden Studien und von Verhandlungen, sowie dem Einfluss von Kultur auf Verhandlungen und grenzt die zugehörigen Begrifflichkeiten ab.<br />* und einem empirischen Teil welcher durch die Analyse von Leitfadeninterviews auf die Forschungsfragen eingehen, und somit auch eine Empfehlung für die praktische Verhandlungsführung zwischen Österreich und Großbritannien darstellen soll.<br />Gegenstand der Forschung wird primär das kulturgeprägte Wirken und Handeln der beiden Staaten Österreich und Großbritannien sein, welche als zwei Akteure von gemeinsamen Verhandlungen betrachtet werden.<br />Grundsätzlich ist ein methodischer Zugang dieser Arbeit über zwei Linien vorgesehen. Die erste Linie ergibt sich aus der Analyse von bereits existierenden Daten von kulturvergleichenden Studien. Hier wird ein Vergleich zwischen den Ländern anhand von Kulturdimensionen bzw.<br />Kulturstandards durchgeführt, was primär zu einem deskriptiven Ergebnis führt. Die zweite methodische Linie bilden Experteninterviews mit Österreichern/innen, welche spezielle Erkenntnisse über kulturbedingte Verhandlungssituationen liefern sollen.<br />
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