Schraick, I. (2007). Charakterisierung einer Vakuummesskammer für winkelaufgelöste Totalreflexionsröntgenfluoreszenzanalyse [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/178638
E141 - Atominstitut der Österreichischen Universitäten
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Date (published):
2007
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Number of Pages:
103
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Keywords:
TXRF; LabView; Röntgenspektroskopie
de
Abstract:
Ziel dieser Arbeit war es, die Messkammer Ati low z Spektrometer V2 zu charakterisieren und ein Softwarepaket zu erstellen, mit dem automatische Höhen- und Winkelscans durchgeführt werden können.<br />Das erstellte Programm sollte die Steuerung von Schrittmotoren und die Messung mittels eines MCA's in sich vereinen und weiters die Kriterien der leichten Bedienbarkeit und der Benutzerfreundlichkeit erfüllen. Als Entwicklungsoberfläche wurde LabView 7.1 gewählt, da mit dieser Programmiersprache die Erstellung von Graphen besonders einfach ist. Die Programmierung in LabView erfolgt auf graphischem Wege, was den Vorteil hat, dass der "Source Code" leicht auf Fehler überprüft werden kann und dass die Programmstruktur leicht zu erkennen ist.<br />Die Ausführung des Programms auf einem Rechner mit weniger als 512 MB Arbeitsspeicher erwies sich, auf Grund der großen, zu verarbeitenden Datenmenge, als nicht empfehlenswert.<br />Das Programm wurde getestet und konnte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die verschiedenen Probenformen "Rückstände auf der Oberfläche", "Oberflächenschichten" und "Unendlich dicke Probe" waren auf Grund ihres winkelabhängigen Fluoreszenzsignals gut zu unterscheiden.<br />Weiters wurde die Performance verschiedener Röhren untersucht. Die Fragestellung, die uns besonders interessiert hat, nämlich ob die Niederleistungsröhre mit dem Rhodiumtarget ähnlich gute Ergebnisse wie die Diffraktionsröhre mit Cu- bzw. Mo- Target liefert, musste leider mit Nein beantwortet werden.<br />Im Hinblick auf künftige Messungen ist zu sagen, dass die Verwendung einer Niederleistungsröhre nur in Kombination mit einer Röntgenoptik sinnvoll sein dürfte, da ansonsten die Intensitäten, die man auf die Probe bringt, zu gering sind.<br />