Aber welche Qualitätssicherungsmaßnahmen kann man treffen, wenn einem die Anwendung von statistischen Methoden verwehrt ist, wie beim Bau von Prototypen oder Einzelanfertigungen? Dieser Frage ist der Autor Dipl.-Ing. Lukas Kräuter während seines Forschungsaufenthaltes am Kernforschungszentrum CERN in Genf, Schweiz, nachgegangen. Dabei hatte er die Gelegenheit zwischen Herbst 2001 und Frühjahr 2004 an der Entwicklung und mechanischen Auslegung des ALICE Detektors für das LHC Projekt teilzunehmen und Lösungen zu diesem Themengebiet der Qualitätssicherung zu erarbeiten.<br />Die Arbeit gibt einen Überblick von den bestehenden Qualitätssicherungsphilosophien und etablierten Qualitätssicherungswerkzeugen (kundenorientierte Produktentwicklung - QFD, Fehleranalyse - FTA, Fehler- Möglichkeits- und Einfluß- Analyse - FMEA und der strategischen Versuchsplanung - DoE ), die dem Autor für die Lösung dieser Problemstellung geeignet erscheinen.<br />Im folgenden Kapitel geht er dann auf die Fragestellung der Produktspezifikationen GPS und der Handhabung der Messunsicherheit GUM in einer international agierenden Projektgruppen ein.<br />Im weiteren Verlauf der Arbeit wird ein mögliches Prozeßdiagramm für das CERN präsentiert, mit genau definierten Kontrollpunkten des Projektes und des Projektfortschrittes zwischen den unterschiedlichen Projektgruppen.<br />Auch werden noch die Ideen einer *) Klassifizierung von Bauteilen nach gewissen Kriterien (Risiko, Kosten, Beschaffung,...), *) Methode zur besseren und leichteren Selektion von verschiedenen Materialien unter komplexen Anforderungsbedingungen (X-MRN - Material Rating Number) sowie ein *) Bauteil Logbuch, mit dessen Hilfe man die Geschichte des Bauteils nachvollziehen kann und man immer über die aktuell gültigen Produktspezifikationen informiert ist beschrieben, welche bei Entscheidungen als Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung benützt werden können sowie eine leichtere Rückführung der einzelnen Entscheidungen ermöglichen
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Which quality assurance actions can be taken, if one is not able to use statistical methods, like in the case for the construction of prototypes or for a single peace production? An answer tried to find the author Dipl.-Ing. Lukas Kräuter during his research stay at the nuclear research centre CERN in Geneva, Switzerland.<br />He was between autumn 2001 and spring 2004 a member of the mechanical engineering team for the ALICE detector of the LHC project.<br />The thesis gives an overview of existing quality assurance philosophies and existing quality assurance tools (Quality Functional Deployment, Fault Tree Analysis, FMEA and DoE), which are according the mind of the author useful to solve this kind of task for prototypes.<br />In the next chapter he writes about the question of product specifications GPS and the handling of the uncertainty in measurements GUM within an international working collaboration.<br />Further is a possible workflow process diagram for CERN stated, with defined checkpoints of the project progress between the different project groups.<br />Finally will be following ideas of a:<br />*) Classification of modules according to certain criteria (risk, costs, availability,...) *) Method for a simple and better selection of different materials in a complex situation (X-MRN - Material Rating Number) and *) Part logbook, which trace the history of a part or module and one is able to get easy the latest valid product specifications information presented, which should help making the decisions and the retraceability of a project and its units