In dieser Arbeit wird untersucht, welchen Einflüssen die Steuer- und Sozialsysteme in den Nationalstaaten der Europäischen Union im Laufe der Zeit ausgesetzt waren und warum diese Entwicklung zu einer sehr eng gehaltenen Definition des Begriffes "Arbeit" geführt hat. Danach wird besprochen, wie technologischer Fortschritt die Arbeitsmärkte verändert und ob eine weitgehende Entkoppelung von Arbeit und Einkommen sinnvoll wäre.<br />Weiters werden die auf den freien Märkten erzielten Einkommen verglichen und untersucht, welche Formen der Umverteilung zur Anwendung kommen.<br />Diese werden hinsichtlich Legitimation und Effizienz beurteilt. Außerdem werden die langfristigen Auswirkungen auf die Produktivität besprochen.<br />Mittels eines Arbeitsmarkt-Elastizitätsmodells basierend auf EUROMOD wird schließlich versucht, die zukünftigen Entwicklungen der europäischen Arbeitsmarkt- und Sozialgesetzgebung zu prognostizieren.<br />Daraus werden Schlüsse gezogen und mögliche Alternativen aufgezeigt.