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<div class="csl-entry">Steinhäusler, J. (2021). <i>Heimat- Identität. Eine Untersuchung zur Baukultur der Ausseer Arbeiterhäuser um 1900.</i> [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2021.90700</div>
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https://doi.org/10.34726/hss.2021.90700
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http://hdl.handle.net/20.500.12708/18003
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dc.description
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
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dc.description.abstract
Die reichhaltige Kulturlandschaft und Geschichte des Ausseerlandes fasziniert seit jeher seine Besucher. Ein wesentlicher Bestandteil in eben dieser Kultur ist Aussees natürlich gewachsener Baustil. Umgeben von der imposanten Kalkalpen- und Dachsteinlandschaft befinden sich verstreut an den Hängen und in den Tälern Häuser, die großteils eine gemeinsame Formensprache sprechen: Sie bestehen primär aus Holz. Sie variieren in der Größe; teilweise sind sie reich verziert, andere haben kaum bis gar keinen Zierrat. Erstaunlich dabei ist, dass selbst Häuser jüngeren Datums viele Elemente der älteren Vorgänger aufweisen. Diese Baukultur vermittelt dabei etwas Heimeliges, Ruhiges, Traditionelles - man könnte auch sagen eine eigene „Identität“, die in der ganzen Region, die einst zum kaiserlichen Salzregal gehörte und durch den Sommerfrische- und Kurtourismus einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung erlebte, spürbar ist. Der Ursprung dieser Baukultur liegt im jahrhundertelangen Salinenwesen und damit in einem grundlegenden Bedürfnis der Salinenarbeiter. Sie lässt sich demnach von den alten Arbeiter- und Bauernhäusern herleiten, deren Errichtung hinsichtlich lokaler Baustoffe sowie klimatischer und funktionaler Bedingungen erfolgte. Spätestens mit dem Publikum der Sommerfrische und seiner Villenkultur zog neben dem rudimentären Bedürfnis einer Behausung ein intensiver ästhetischer Anspruch in die Ausseer Baukultur ein, die zu einer neuen Gebäudetypologie geführt hat. Gerade im Spannungsfeld der Gründerzeit und dem gesellschaftlichen sowie kulturellen Wandels durch die Geisteshaltung des Bürgertums besteht die Annahme, dass sich in weiterer Folge auch die Bauwerke und die Bedürfnisse des „Arbeiterstandes“ in Bezug auf Rechts- und Versorgungsansprüche sowie Repräsentation zu gewissen Teilen verstärkt bzw. verändert haben und im Zuge dessen eine Identitätsbildung in baukultureller Hinsicht stattgefunden hat. Der Fokus der bürgerlichen Geistesströmungen liegt dabei auf dem Heimatbegriff und seinen Konnotationen. In dieser Arbeit soll die Entwicklung der Arbeiterhäuser um 1900 unter Anbetracht des sozioökonomischen Wandels des Sommerfrische- und Kurtourismus im 19. Jahrhundert und dem Heimatbegriff als bürgerliches Konzept in einen Kontext gesetzt und verglichen werden und in weiterer Folge deren Auswirkungen auf die Baukultur der Ausseer Arbeiterhäuser interpretiert werden.
de
dc.description.abstract
The rich cultural landscape and history of the Ausseerland has always fascinated its visitors. Aussees naturally grown architectural style is a significant part of this culture. Surrounded by the imposing limestone Alps and Dachstein landscape, scattered on the slopes and in the valleys, there are houses, that mainly speak a common design language: They primarily are made of wood. They differ in size; some are richly ornamented, others have little or no ornamentation. What is astonishing here is that even newer houses, show many elements of their predecessors. Thereby this building culture conveys something cozy, calming, traditional – one might say its own "identity", which is noticeable throughout the entire region, which once was part of the imperial salt regalia and enjoyed a further economical boom through summer vacation and spa tourism. The origin of this building culture lies in the centuries-old saltworks and thus in the saline workers’ own needs. Accordingly, they can be derived from the old workers' and farmhouses, their construction happened based on local building materials and climatic and functional conditions. At the latest with summer holiday audiences and its villa culture, appeared an intensive aesthetic claim -next to a rudimentary one- to the Ausseer building culture, which was part of a new building typology. Especially during the conflicts of the Gründerzeit-era and the social as well as the cultural change caused by the mentality of the bourgeoisie, one can make the assumption that the buildings and needs of the workers concerning legal and supply claims as well as representation intensified and changed in certain parts. Thus a creation of identity concerning building culture took place. The focus of the bourgeois ideologies lies with the concept of home and its connotations. In this thesis, the development of workers’ houses around 1900 considering the socio-economic change of summer vacation and spa tourism in the 19th century and the concept of home as a bourgeois concept shall be put in context. Furthermore their effects on building culture of the Ausseer workers’ houses will be interpreted.
en
dc.language
Deutsch
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dc.language.iso
de
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dc.rights.uri
http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
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dc.subject
Baukultur Ausseer Arbeitshäuser
de
dc.subject
building culture Ausse workin houses
en
dc.title
Heimat- Identität. Eine Untersuchung zur Baukultur der Ausseer Arbeiterhäuser um 1900.
de
dc.title.alternative
Homeland Identity. An investigation into the building culture of the Aussee workers' houses around 1900.
en
dc.type
Thesis
en
dc.type
Hochschulschrift
de
dc.rights.license
In Copyright
en
dc.rights.license
Urheberrechtsschutz
de
dc.identifier.doi
10.34726/hss.2021.90700
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dc.contributor.affiliation
TU Wien, Österreich
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dc.rights.holder
Johanna Steinhäusler
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dc.publisher.place
Wien
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tuw.version
vor
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tuw.thesisinformation
Technische Universität Wien
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tuw.publication.orgunit
E251 - Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege