Wunderli, M. A. (2009). Kunsthauserweiterung Zürich [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/182675
Als Diplomthema habe ich mich für die Kunsthaus Erweiterung in Zürich entschieden, nachdem ich im Internet davon erfahren habe, daß ein geladener Wettbewerb stattfindet. Auf der Internetseite des Kunsthauses sind PDF-Dateien verfügbar, die Informationen zum Wettbewerb enthalten.<br />Ich habe mich an die Vorgaben gehalten und ein eigenes Projekt parallel zum Wettbewerb entwickelt. Das Grundstück erstreckt sich über eine Länge von 113 und eine Breite von 73 Metern. Die leichte Hanglage verläuft über die Längsseite und macht etwa ein Geschoß aus. Die wichtigste architektonische Aufgabe sehe ich darin, das Museum in die Besonderheiten seines Bauplatzes zu verankern. Die heterogene Struktur der Umgebung ruft nach einem Stück Stadt, das mit seinem vis-à-vis kommuniziert und auf seine Eigenständigkeit verweist. Im Schwarzplan unten links sehen wir die Gothische Stadt, weiter oben das Obergericht des Kantons und unten links das alte Schauspielhaus. Das große Ding dazwischen ist das Kunsthaus. Es wurde dreifach ausgebaut und 2005 umfassend restauriert. Das fast quadratische Gebäude oben ist die Pädagogische Hochschule. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert. Die große Straße rechts ist die Rämistraße. Sie führt zur nahe liegenden Universität und zum Zürcherberg. Das Gebäude signalisiert den Übergang zwischen dichtem städtischem Gefüge und der sich in Solitäre auflösende Charakter der Agglomeration. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Ort und Stimmung, mit Funktion und Fiktion führt zu einer architektonischen Lösung mit stark konzeptionellem Ansatz. Es ist eine Stahlbetonkonstruktion. Außen tritt sie glatt, im Hof gerippt und im Inneren stellenweise, in vertikale Elemente gegliedert, in Erscheinung. Über die Ebene des Materials entsteht ein Bezug zum lang gestreckten Erweiterungsbau der Gebrüder Pfister. Das Spektrum der Lichtführung in den Ausstellungsräumen reicht von reinem Kunstlicht, über Licht von der Seite, bis nach oben zu den Oberlichtsälen.<br />
de
After I read about a competition for "Kunsthaus Erweiterung" in Zurich on the internet I decided to do a project myself. Unfortunately I could not take part as a student, because it`s ment for invited professionels only. But they put some pdf-data on their hompepage, so I was able to do a project with same programm. The selected land for the additional buildings is about 113 to 73 meters. The new museum bridges the gab between the heterogenous structurs of the surrounding areas . The situation plan shows the old structur of the city on the left side and the big house in the middle is the existing museum. It`s been restaured completely from 2001 to 2005.<br />The big street on the right side is called "Rämistraße". It leads to the University and to the hills of Zurich. The chosen material on the outside links the building to the older museum. The construction is made out of concrete. Though - this concrete appears in different forms. Unlike most of the inner walls with its white colour, the concrete parts give the building a specific character.
en
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers