Woschnagg, M. (2004). Parameters for a 3-dimensional city [Dissertation, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/183460
E270 - Institut für Hochbau für Architekten und Entwerfen
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Date (published):
2004
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Number of Pages:
119
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Keywords:
Stadt; Dimension 3; Stadtplanung; Idealstadt
de
Abstract:
The idea of urban planning tackles all ways of live. At its heart lies the goal of bettering the urban sphere of living. At the very beginning of this thesis lies the question, whether the tools applied by urban planning are sufficient in achieving the quality of urban live. The nucleus of urban planning is the utopian endeavour to design the ideal city. So it is with this thesis. Urban utopia's mindset is applied in order to sharpen the senses in relation to today's problems. This includes bridging the gap to other sciences and applying the concepts found there to urban planning's problems. Therefore the quest of modern physics' "great theory" is contrasted with a similar concept in urban planning. Such is the aim that an ideal approach would encompass all information available and proceed towards the building of the ideal city. This thesis aims at providing instruments for an urban planning, which succeeds in building a city worth living in. Essentially this is done trough the incorporation of three-dimensional parameters in the concept of planning. As a result the outcome of this piece of work is part of utopia and intentionally so since this allows to focus on the essential questions of urban planning. The ultimate goal of this dissertation is to be able to both plan three-dimensionally and independently from a specific building site. Parameters are legal restraints which effect urban planning. During the course of this paper the evaluation of these parameters will be a concept always to be returned to. Parameters are to be strictly separated from master plans. These tools of urban planning will be shown to be insufficient for the development of a modern city since they restrict more than the basic two-dimensional dispersion of buildings. Later chapters will present alternative ways of dealing with the problems confronted. Especially Japanese, American and French cities will serve as an example. The basic three-dimensional concept of urban planning needs to be extended in order to include both gravitation and light. Without these two parameters the modern concept of urban planning will deteriorate into nothing more than a dilettante's piece of work.
en
Die Idee der Städteplanung ist ein in alle Lebensbereiche hineinwirkendes planendes Wirken mit dem Ziel das urbane Zusammenleben zu verbessern. Am Anfang dieser Arbeit steht die Frage, ob die heute angewendeten Tools der Städteplanung hinreichend sind, um Qualitäten im urbanen Umfeld zu verbessern. Die utopische Suche nach der idealen Stadt bildet den Ausgangspunkt jeder Städteplanung. Auch im Rahmen dieser Arbeit soll uns der hier präsentierte utopische Ansatz helfen, den Blick für die Probleme heutiger Lösungsansätze zu schärfen. Dabei werden auch Brücken zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen geschlagen und die Brauchbarkeit ihrer Konzepte und Theorien für die Städteplanung analysiert. Die Suche der Physik nach einer "großen Theorie" wird dem Pendant in der Städteplanung gegenübergestellt. Diese Arbeit hat es zum Ziel, Instrumente für die menschengerechtere Planung von Städten anzubieten. Dabei wird der wesentliche Akzent auf die Einbeziehung dreidimensionaler Planungsansätze gelegt. Der darin enthaltene utopische Ansatz ist bewusst gewählt, da er eine Reduktion auf die essentiellen Fragen der Städteplanung erlaubt. Das Ziel der Arbeit ist es ein dreidimensionales Grundgerüst zu erstellen, welches die Positionierung von Parametern abgehoben von der platzieren Ebene zulassen. Unter Parametern werden gesetzliche Reglementierungen verstanden die den städtebaulichen Output beeinflussen. Der Einsatz jener Parameter kann durch sein Vorhandensein, seine Abwesenheit und konkrete Ausprägung die zu treffenden Entscheidungen determinieren. Diese Arbeit wird versuchen, seine Bestandteile aufzuzeigen und die problematische Grundaussage dieses Konzeptes darzustellen. Dieses Konzept steht im Widerspruch zu dem städtebaulichen Tool der Masterpläne. Jene erweisen sich vor den Herausforderungen einer modernen Städteplanung als zu rigide, da sie mehr vorgeben, als die bloße Anordnung und architektonische Verwendung der zu verbauenden Fläche. In späteren Kapiteln werden alternative Lösungsansätze aufgezeigt. Dabei werden Städte in Japan, den USA, Frankreich etc. kritisch analysiert. Das dreidimensionale Grundgerüst für mögliche Parametererstellungen muss schlussendlich mit physikalischen Eigenschaften wie Gravitation und Licht erweitert werden um ein sinnvolles Plazieren jener urbanen Tools zu gewähren.