Kantusch, M. (2007). Aufbau eines Versuchsstandes zur Untersuchung des Wärmeüberganges und des Druckverlustes in Rohren [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/184217
Der Turbulatorprüfstand dient zur experimentellen Untersuchung des Wärmeüberganges von Gas, welches in ein Rohr zur angrenzenden Rohrwand strömt. Die Versuchsanlage besteht aus einem Doppelrohrwärmetauscher, der aus zwei konzentrisch angeordneten Rohren besteht. Das Innenrohr wird von heißem Gas (Luft) durchströmt, während der Ringspalt zwischen den Rohren von Kühlwasser durchflossen wird. Die Luft wird mittels eines Seitenkanalverdichters aus der Umgebung angesaugt, in einem elektrischen Lufterhitzer (P=36 kW) bis zu einer maximalen Temperatur von T=760 Grad Celsius aufgeheizt und durch den Wärmetauscher gefördert. Sowohl der Luftmassenstrom als auch die Temperatur sind über Stellglieder individuell veränderbar. Das Kühlwasser wird mittels einer Pumpe in einem Kühlkeislauf geführt. Durch Zumischen von kaltem Wasser kann die Temperatur eingestellt werden. Die Massenstrommessung nach dem Verdichter, sowie die gas- und wasserseitigen Temperaturmessungen erlauben die Ermittlung des Wärmeübergangskoeffizienten von der Luft zur Rohrwand. Durch Einsetzen von Turbulenzerzeugern (Turbulatoren) erreicht man eine Erhöhung des Turbulenzgrades der Strömung, die mit einer Verbesserung des Wärmeüberganges einhergeht.