Zenker, M. (2005). Die Anwendung des Immobilieninvestmentfondsgesetzes in der Praxis [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/185117
In Österreich wurde die Einführung eines Immobilieninvestmentfondsgesetzes bereits seit den 60er-Jahren diskutiert, aber erst 40 Jahre später am 1. September 2003 (BGBl. Nr. 80/2003 vom 26.8.2003) umgesetzt. Die österreichischen Banken konnten mangels gesetzlicher Regelung lange keine offenen Immobilienfonds anbieten. Produktalternativen waren neben direkten Immobilieninvestments, wie sog. Vorsorgewohnungen oder Zinshäusern, indirekte Investments in Wohnbauanleihen und vor allem Immobilienaktien. In der folgenden Arbeit werden die Begründung für die Notwendigkeit des Immobilienfondsgesetzes dargestellt und auch die wesentlichen Unterschiedspunkte gegenüber der deutschen Regelung erwähnt. Weiters wird die Rolle der Sachverständigen beschrieben und der Inhalt eines Gutachtens beleuchtet. Natürlich gibt es bei einem neuen Gesetz auch noch Adaptierungsbedarf, welcher ebenfalls beschrieben wird. Ein Produktvergleich über die Immobilienfondsanbieter per 28.2.2005 rundet die Arbeit ab.<br />