Schneider, K. (2004). Entwurfsvarianten für einen prototypischen Behandlungsraum mit Arbeitsschwerpunkt Psychotherapie [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/185290
Von der Idee zum fertigen Produkt ist ein weiter Weg, den Architekt und Nutzer gemeinsam gehen. In vielen Phasen dieses Prozesses begleitet der Architekt den Nutzer, forscht nach seinen Wünschen und Bedürfnissen, fragt nach Gewohnheiten, überlegt sich gemeinsam mit ihm Perspektiven, erweitert seinen Horizont und schränkt auch manchmal ein. Alle das sind Prozesse, die in vielen künstlerischen Werken, die im Team erarbeitet werden ablaufen und weit in die Psyche des Nutzers vordringen können. Es gilt innerhalb dieses Prozesses zwischen Architekt und Nutzer gemeinsam zu einem Ziel zu gelangen, dessen Endpunkt nicht von vornherein festgelegt sein kann. Die Arbeit eines Psychotherapeuten mit seinem Klienten folgt ähnlichen Prinzipien und der architektonischer Entstehungsprozess gleicht diesem dynamisch in vielen Bereichen. Die Schnittpunkte zwischen Architektur und Psychologie finden sich im Prozess des Entstehens von Räumen wieder, sie bilden die gedankliche Basis der ggst. Diplomarbeit.