Wieland, K. (2009). Rechtliche und ökonomische Fragen der Vorratsdatenspeicherung [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. http://hdl.handle.net/20.500.12708/185716
E280 - Department für Raumentwicklung, Infrastruktur- und Umweltplanung
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Date (published):
2009
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Number of Pages:
82
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Keywords:
Vorratsdatenspeicherung; Richtlinie; Datenschutz
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Abstract:
Am 15. März 2006 beschloss das europäische Parlament die Richtlinie über die Vorratsspeicherung von personenbezogener Daten 2006/24/EG (Im Folgenden: "Richtlinie"). Im Vorfeld wurde über diese Richtlinie viel diskutiert und debattiert. Die eben nicht ganz unumstrittene Richtlinie wurde allem voran zur Bekämpfung organisierter Kriminalität und zur Verhinderung von Terroranschlägen erstellt. Diese Arbeit beschreibt sowohl die gesellschaftliche Akzeptanz, aber auch Kritik und Angst der Bevölkerung hinsichtlich einer Datenspeicherung und auch deren Ruf nach Datenschutz. Die Vorratsdatenspeicherung kann als eine Vorstufe der Telekommunikationsüberwachung gesehen werden. Daten werden auf Vorrat gespeichert und sind daher auch nach geraumer Zeit abrufbar und weiterverwendbar. Dazu sollen vor allem die Kundendaten wie Verkehrs- und Standortdaten aber auch Geräteidentifikationen für einen längeren Zeitraum gespeichert bleiben. Zuständige und autorisierte Behörden können dann bei Bedarf jederzeit auf diese Daten zugreifen.<br />In dieser Diplomarbeit werden den rechtlichen und ökonomischen Fragen, die bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht aufgeworfen werden, nachgegangen und damit verbundene Probleme aufgezeigt. Experten sehen in dieser Richtlinie die völkerrechtlichen Vereinbarungen durch die EMRK nicht eingehalten. Durch die aktuelle Gesetzeslage müssen in Österreich bei der Umsetzung einige Schwierigkeiten berücksichtigt und Probleme gelöst werden. Die Umsetzung wird auch erhebliche finanzielle Konsequenzen mit sich bringen. Die Ergebnisse für fiktive Internet Service Provider mit aktuellen Daten werden in dieser Diplomarbeit präsentiert.<br />
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The directive of the European Parliament and of the Council on the retention of data 2006/24/EC was passed on March 15, 2006. The directive was released to fight organized crime and to avoid any kind of terrorist attack. Before and after publishing this directive was discussed by experts in all ranks and caused a lot of controversy. This thesis covers people's acceptance as well as the fear and the animadversion of people on the recording of personal data and their call for data protection.<br />Data Retention causes permanent telecommunications surveillance. Data is stored over a fixed period and could be requested and processed within the period agreed. For this purpose traffic and location data of all users as well as their device identification are stored and can be requested and accessed on demand by governmental authorities. Furthermore, this thesis covers legal and economic issues, which appear by implementing the directive into local legislation. The problems involved are addressed and pointed out. By virtue of experts in European law, in this directive the settlements according to international law of the European Convention on Human Rights are not followed.<br />According to Austrian's legal situation many challenges have to be tackled and many problems have to be solved.<br />The Implementation of the directive has financial consequences, too. For this reason, this thesis also presents the results of fictitious providers dealing with current data.<br />
en
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Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers Zsfassung in engl. Sprache