Baumann, C. (2023). Instandhaltungsstrategien bei urbanen Seilbahnen unter Berücksichtigung der Lebenszykluskosten [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2023.112382
Maintenance Strategies; Urban Ropeways; Life Cycle Costing
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Abstract:
Der öffentliche und private Nahverkehr wird in Österreich und Europa zur Zeit vor allem durch straßen- und schienengebundene Systeme wie Busse, Taxi, Privat Kfz, sowie Straßenbahn und U-Bahn bestimmt. Seilbahnen spielen eine untergeordnete Bedeutung. In Südamerika jedoch entstanden in den letzten zwei Jahrzehnten große Seilbahnnetze, wie beispielsweise in Caracas, Bolivien, mit über 10 Seilbahnlinien und 30 Kilometer Streckenlänge. Die Literatur über urbane Seilbahne beschäftigt sich vor allem mit Themen wie Raumplanung, Stadtentwicklung, Integration von Seilbahnen in den öffentlichen Raum, rechtliche Grundlagen, Bürgerbeteiligungsverfahren, Architektur. Dem wirtschaftlichen Teil wie Investitions- und Betriebskosten und in weiterer Folge Deinvestitionskosten, also in Summe den Lebenszykluskosten, wird wenig Raum gewidmet, was möglicherweise der geringen Menge an vorhandenen Daten geschuldet ist. Ebenso gibt es wenig Informationen über betriebliche Anforderungen die sich aus dem Betrieb von urbanen Seilbahnen im Gegensatz zu alpinen Seilbahnen ergeben, insbesondere der Instandhaltung. Diese Arbeit stellt den Versuch dar diese Lücke füllen bzw. Anregungen zu geben wie Teile dieser Lücke gefüllt werden können. Dies geschieht indem die Wichtigkeit der Lebenszykluskosten dargestellt wird; einerseits als Grundlage für einen Systemvergleich zu alternativen Verkehrsmittel in der Planung als auch für einen Investitionsentscheid zwischen gleichartigen Anlagen zweier oder mehrerer Hersteller. Da ein Teil der Betriebskosten durch Instandhaltung induziert ist wird der Bereich Instandhaltung und Instandhaltungsstrategien anhand ausgewählter Komponenten betrachtet und bewertet. Auf Grund der in der Arbeit gewonnen Ergebnisse und Erkenntnisse, aber auch auf Grund der dürftigen Datenlage wird im Kapitel Resümee und Ausblick ein Vorschlag für weiterer Forschung angeregt.
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Public and private public transport in Austria and Europe is currently mainly determined by road and rail systems such as buses, taxis, private cars, as well as trams and subways. Cable cars play a subordinate role. In South America, however, large cable car networks have emerged in the last two decades, such as in Caracas, Bolivia, with over 10 cable car lines and 30 kilometers of track length. The literature on urban ropeways deals primarily with topics such as spatial planning, urban development, integration of ropeways in public space, legal foundations, citizen participation procedures, and architecture. Little space is devoted to the economic part such as investment and operating costs and subsequently divestment costs, i.e. the total life cycle costs, which may be due to the small amount of data available. Likewise, there is little information about operational requirements resulting from the operation of urban ropeways in contrast to alpine ropeways, especially maintenance.This work represents an attempt to fill this gap or to give suggestions as to how parts of this gap can be filled.This is done by showing the importance of life cycle costs; on the one hand as a basis for a system comparison to alternative means of transport in the planning and for an investment decision of systems from two or more manufacturers. Since a part of the operating costs is induced by maintenance, the area of maintenance and maintenance strategies is considered and evaluated on the basis of selected componentsBased on the results and insights gained in the work, but also due to the poor data situation, a proposal for further research is suggested in the chapter Summary and Outlook.
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Additional information:
Zusammenfassung in englischer Sprache Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers