Drennig, C. (2023). Hemmnisanalyse für das emissionsfreie Fahren in Europa bis zum Jahr 2035 [Master Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2023.110982
Europa hat sich zum Ziel gesetzt, ab 2035 nur mehr neue PKWs zuzulassen, die kein direktes CO2 mehr ausstoßen. Diese Arbeit untersucht, welche Hemmnisse diesem Vorhaben entgegenstehen. In der Einleitung zeige ich, dass mit dem derzeitigen technischen Wissensstand nur elektrisch angetriebene Fahrzeuge die Möglichkeit geben, dieses Ziel zu erreichen. Auf Basis meiner Annahme gibt es dazu in dieser Arbeit einen ausführlichen inhaltlichen Teil, der in vier Abschnitte unterteilt ist, im Detail sind das: Technologie: Von den Batterien, über die Elektromotoren, die Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung bis zur Ladeinfrastruktur spanne ich den Bogen der relevanten Technologien, die hier zum Tragen kommen. Besonders in den letzten beiden Jahrzehnten gab es hier rasante Fortschritte, die den heutigen Status Quo überhaupt erst ermöglicht haben. Rechtliches: Das gesamte Thema Antriebswende ist eingebettet in eine Vielzahl von direkten und übergeordneten Initiativen und Verordnungen, die einen rechtlichen Rahmen geben, innerhalb dessen sich alle Stakeholder bewegen. Dadurch entsteht einerseits eine gewisse Komplexität, andererseits wurden dadurch auch Leitplanken zur Orientierung geschaffen. Institutionelles: Hier beleuchte ich den Weg bis 2035 aus Sicht der teilnehmenden Stakeholder, ihre Herausforderungen und unterschiedlichen Ansätze, mit den aktuellen und den bevorstehenden Themen umzugehen. Organisatorisches: Im vierten Abschnitt nähere ich mich dem Thema Elektromobilität aus der Sicht einer Einzelperson, die sich das erste Mal damit auseinandersetzt und zu Beginn einige Hürden und Ressentiments überwinden muss. Auf Basis dieser vier Abschnitte nutze ich die Hemmnisanalyse, die auf dem Minimumgesetz beruht und eigentlich aus dem Bereich der Biologie kommt, als Grundlage für die Entwicklung eines Leitfadens für die Experteninterviews. Die vier erwähnten inhaltlichen Abschnitte kreuze ich dazu mit den vier Hemmnisgruppen Dürfen - Können - Wissen und Wollen und versuche dadurch eine Einschätzung der insgesamt 16 Themenfelder durch die interviewten Expertinnen und Experten zu gewinnen. Aus den Experteninterviews leite ich jeweils einzelne und eine gesamte Heatmap ab, die die “heißen” Problemfelder visualisieren soll. Wie sich zeigt, gibt es Themengebiete, die bereits weniger Hemmnissen unterworfen sind und Themengebiete, wo verhältnismäßig noch mehr zu tun ist, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Idealerweise hilft meine Arbeit den Leserinnen und Lesern dabei, diese Problemfelder in Theorie und Praxis nachvollziehen zu können und unterstützt sie bei Interesse dabei, diese aufgezeigten Herausforderungen gemeinsam bis 2035 zu bewältigen.
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Europe has set itself the goal of only registering new passenger cars that no longer emit any direct CO2 from 2035. This paper examines the obstacles that stand in the way of this goal. In the introduction, I show that with the current state of technical knowledge, only electrically powered vehicles give the possibility to achieve this goal. Based on my assumption, there is a detailed content part in this thesis, which is divided into four sections, in detail these are: Technology: from batteries, to electric motors, to energy generation, distribution and storage, to charging infrastructure, I span the range of relevant technologies that come into play here. In the last two decades in particular, there has been rapid progress here, which has made today's status quo possible in the first place. Legal: The entire topic of the drive system transformation is embedded in a large number of direct and overarching initiatives and regulations that provide a legal framework within which all stakeholders operate. On the one hand, this creates a certain complexity, but on the other, it has also created guard rails for orientation. Institutional: Here I highlight the path to 2035 from the perspective of the participating stakeholders, their challenges and different approaches to dealing with the current and upcoming issues. Organizational: In the fourth section, I approach the topic of electromobility from the perspective of an individual who is dealing with it for the first time and has to overcome some hurdles and resentments at the beginning. Based on these four sections, I use the barrier analysis, which is based on the minimum law and actually comes from the field of biology, as the basis for developing a guide for the expert interviews. For this purpose, I cross the four content sections mentioned above with the four obstacle groups: Allow - Ability - Knowledge and Will and thereby try to obtain an assessment of the total of 16 topic areas by the experts interviewed. From the expert interviews I derive in each case an individual and an overall heat map, which is to visualize the "hot" problem areas. As it turns out, there are topic areas that are already subject to fewer obstacles and topic areas where relatively more needs to be done to achieve the desired goal. Ideally, my work will help readers to understand these problem areas in theory and practice and, if they are interested, support them in overcoming these highlighted challenges together by 2035.
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