Holl, J. (2023). Innerstädtische Klöster neu denken - am Beispiel des Klosters St. Ursula im Augsburger Lechviertel [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2023.106650
Monastery architecture; mendicant orders; conversion; common good; Augsburg
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Abstract:
In dieser Diplomarbeit werden die Auswirkungen des Klostersterbens in Bezug auf die Architektur innerstädtischer Klöster untersucht. Der Fokus liegt hierbei darauf, Leerstand und Verlust der Bausubstanz zu vermeiden. Die Arbeit beschäftigt sich mit neuen Nutzungsmöglichkeiten und dem Mehrwert dieser historischen Gebäudestrukturen für ihre Städte. Um dieses Thema im aktuellen Kontextabzubilden, wurden drei unterschiedliche Praxisbeispiele gewählt, um deren individuelle Ansätze im Umgang mit der Klosterarchitektur zu untersuchen. Außerdem werden denkmalpflegerische Theorien in diesem Zusammenhang diskutiert und ein Ausblick zum konzeptionellen Umgang mit der innerstädtischen Klosterarchitektur gegeben. Ziel ist es, Potenzial und Qualitäten der Klosterarchitektur zu verstehen und diese in neue Nutzungskonzepte dem Gemeinwohlentsprechend zu übersetzen. Der Fokusliegt hierbei auf dem introvertierten, ruhigen Wesen der Klosterarchitektur und dessen Relevanz für Städte im 21. Jahrhundert. Durch den neuen Umgang mit Klosteranlagen im urbanen Raum kann ein positiver Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner:innen der Städte geleistet werden. Insgesamt wird gezeigt, dass die Klosterarchitektur nicht nur historisch und kulturell wertvoll ist, sondern auch im modernen städtischen Kontext relevante Impulse geben kann. Durch die Entwicklung nachhaltiger Nutzungskonzepte können historische Qualitäten bewahrt werden und innerstädtische Klosteranlagen zu wichtigen Stadtbausteinen der zeitgenössischen Stadtplanung werden.
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This thesis examines the effects of the death of monasteries in relation to the architecture of inner-city monasteries. The focus here is on avoiding vacancies and loss of building fabric. The work deals with new uses and the added value of these historical building structures for their cities. In order to reflect this topic in the current context, three different practical examples were chosen to examine their individual approaches to dealing with monastery architecture. In addition, monument preservation theories are discussed in this context and an outlook on the conceptual approach to inner-city monastery architecture is given. The aim is to understand the potential and qualities of the monastery architecture and to translate these into new usage concepts in line with the common good. The focus here is on the introverted, quiet nature of monastery architecture and its relevance for cities in the 21st century. The new approach to monastery complexes in urban areas can make a positive contribution to increasing the quality of life for city residents. Overall, it is shown that monastery architecture is not only historically and culturally valuable, but can also provide relevant impulses in a modern urban context. By developing sustainable usage concepts, historical qualities can be preserved and inner-city monasteries can become important urban building blocks in contemporary urban planning.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers