Waldenberger, L. M. (2021). Der Dritte im Bunde, Erweiterung eines Gebäudeensembles aus den 1950er Jahren zu einem Veranstaltungszentrum [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2021.96081
post war architecture; Attnang-Puchheim; event hall
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Abstract:
Attnang-Puchheim, eine oberösterreichische Kleinstadt, ist mit ihrer Geschichte eng mit der Eisenbahn verknüpft. Die beiden Ortschaften Attnang und Puchheim wuchsen über den Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen die beiden Siedlungen gebauten Bahnhof zusammen. Rund um die Bahnstation, welche als Kristallisationspunkt wirkte, entwickelte sich ein neues Zentrum, nur um im April 1945, kurz vor Kriegsende, durch Bombardierung in Schutt und Asche gelegt zu werden. Statt Wiederaufbau des Alten wurde der komplett zerstörte Ortskern anhand eines Generalplanes von Grund auf neu aufgebaut. Um Attnang-Puchheims Entwicklungen nach 1945 in in die Hintergründe der Zeit einordnen zu können, wird im Theorieteil dieser Arbeit ein Überblick über wichtige Strömungen und Diskurse der Nachkriegsarchitektur in Österreich und Deutschland, mit dem Fokus auf die Zeit von Kriegsende bis 1963, gegeben. Gegenstand des Entwurfteils ist ein Zubau zu einem Gebäudeensemble aus den 1950er Jahren im Stadtzentrum Attnang-Puchheims. Der Bestand beinhaltet ein für Konzerte und Vorträge genutztes Kino sowie ein ehemaliges Arbeiterheim, in dem sich heute die Stadtbücherei, Räumlichkeiten des PensionistInnenvereins sowie Wohnungen befinden. Durch den Neubau eines Veranstaltungssaales sowie der Erweiterung der Bücherei wird ein Kultur- und Veranstaltungszentrum für die Stadt und ihre BewohnerInnen geschaffen. Attnang-Puchheim soll neben der vorhandenen gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur auch durch kulturelle Infrastruktur zukunftsfähig gestaltet werden.
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The history of the small Upper Austrian town of Attnang-Puchheim is closely linked to the development of the railroad. Over the railway station, which was built between the two villages of Attnang and Puchheim in the mid-19th century, the two settlements gradually grew together. A new village center arose next to the train station, only to be destroyed by bombing in April 1945, shortly before the end of war. Instead of rebuilding the completely destroyed old structure, the new town center was built in a new way according to a master plan. In order to understand the developments in Attnang-Puchheim after 1945 and to apprehend it’s backgrounds, the theoretical part of this thesis gives an overview of important tendencys and discourses on austrian and german post-war architecture with focus on the period between the end of war and 1963. The subject of the architectural design part is an extension to a 1950s building ensemble located in the city center of Attnang‐Puchheim. The existing buildings include a cinema, which is used today for concerts and lectures, as well as a former workers‘ home. It houses the city library, the pensioners‘ association and apartments. The addition of a multifunctional hall for events will create a new cultural center for the city and its residents. Besides the well‐developed transportation infrastructure Attnang-Puchheim is in need for cultural infrastructure in order to be prosperous in the future.
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Additional information:
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers