Hölz, T. (2023). Das soziale Geflecht und die Suche nach der eigenen Haltung [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2023.99428
Der ,Allgäuer Bändelteppich‘ ist ein aus alten Stoffresten gewebter Fleckenteppich. Nicht mehr gebrauchte Kleidungsstücke werden in dünne Streifen geschnitten und anschließend zu einem Teppich verwoben. Es entsteht ein Gesamtbild aus dichten und weniger dichten, aus kräftigen und blassen Stellen. Ein fertiges Ganzes, irreversibel verflochten aus vielen Einzelteilen. Architektur zu studieren bedeutet, seinen eigenen Teppich zu weben. Wir verflechten unsere Wahrnehmungen und Erkenntnisse und verweben sie mit unserem sozialen Umfeld. Es entsteht eine Haltung - zur Architektur. Um dies zu verdeutlichen, flechten sich einzelne alleinstehende Texte in diese Arbeit ein, die das Bild einer Haltung zeichnen sollen. Zeitgleich führt sie durch eine Stadt im Süden Deutschlands – durch Leutkirch im Allgäu. An ausgewählten Orten wird in die Vergangenheit, ins Jetzt und in die Zukunft geblickt. Es entstehen drei Entwürfe, die anregen sollen, hingenommen Orte weiterzudenken. Ein neuer Platz, ein Turm und ein Zelt. Durch die Entwürfe sollen die einzelnen Orte als wichtige Schauplätze der sozialen Interaktion in das Stadtgefüge eingeflochten werden. Zum Abschluss betont die Arbeit die Rolle des sozialen Umfelds, das maßgeblich zur Entwicklung einer architektonischen Haltung beiträgt. Die Arbeit ist eine Suche nach der eigenen Haltung, oder eine Annäherung daran
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The 'Allgäuer Bändelteppich' is a patchwork rug, woven from old fabric remnants. Garments, that are no longer needed, are cut into thin strips and then woven into a carpet. The result is an overall pattern of tight and porous, of bold and blank areas. A finished whole, irreversibly interwoven from many individual parts. Studying architecture means weaving your own carpet. We intertwine our perceptions and insights and weave them into our social environment. A stance towards architecture is developed.To illustrate this, individual stand-alone texts weave their way into this work to paint a picture of a stance on architecture. At the same time, it leads through a town in the south of Germany - through Leutkirch in the Allgäu. At selected places, the work looks into the past, into the present and into the future. Three designs are created that are intended to inspire people to think further about the places they have taken in. A new square, a tower and a tent. Through the designs, the individual places are intended to be woven into the city structure as important sites of social interaction. In conclusion, the work emphasises the role of the social environment, which contributes significantly to the development of an architectural attitude.The work is a search for one's own stance, or an approach to it.
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Zusammenfassung in englischer Sprache Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers