Ebert, W. E. (2023). Bassena Schöpfwerk. Schwimmhalle für eine kommunale Wohnhausanlage im Süden Wiens [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.117495
Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Entwurf einer Schwimmhalle über einer U-Bahn-Trasse. Der entstehende Raum unter der U-Bahn- Führung soll verschiedenen Freizeitaktivitäten zugänglich gemacht werden. Zudem wird an ungewöhnlicher Stelle - neben dem errichteten U- Bahn-Tunnel - ein anarchistisches Hotel eingegliedert. Konstitutiv ist hierbei das Thema der Gemeinschaft, ein Raum für die vielen. Der Bauort befindet sich in einem ehemaligen Stadterweiterungsgebiet im 12. Wiener Gemeindebezirk, welches soziale Missstände aufweist. Trotz einer teilweise sehr hohen Bewohnerdichte mangelt es an lokalen Freizeiteinrichtungen sowie Parkanlagen und Grünflächen. Herausstechend ist die dort befindliche, dichtbewohnte Sozialwohnhausanlage, der Geimeindebau „Am Schöpfwerk“, welcher die Probleme dieses Gebiets akkumuliert und hier als Beispiel dient. Auf diesem Gebiet also, inbesondere erwähnter Wohnhausanlage, soll der Fokus liegen und hier befindet sich der Bauplatz.Die Arbeit gliedert sich in einen ortsanalytischen Teil, der die funktionale und dimensionale Entwurfsentscheidung argumentiert. Der darauffolgende methodische Teil besteht aus drei Abschnitten. „Bollwerk“ handelt von einer situativen-ortsbezogenen Gegenüberstellung sowie der Einbeziehung eines internationalen Projekts. „Schöpfwerk“ stellt eine künstlerisch-assoziative Herangehensweise dar. „Spundwand“ konkretisiert den Entwurf konzeptuell- programmatisch.Der Entwurf ist von bewusster Ambivalenz, formal und inhaltlich. So ist zum Beispiel die Höhe und Massivität weniger einer Funktionalität geschuldet als vielmehr einer ästhetischen Figuration: Aufmerksamkeit, Betonung, Wahrzeichen. Das Große ist im Kleinen zuhause; in diesem Sinne beginne ich mit dem Ausschnitt eines unscheinbaren Interviews aus einer sozialen Studie.
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This work deals with the design of an indoor swimming pool above a subway line. The resulting space under the subway line is to be made accessible for various leisure activities. In addition, an anarchist hotel is integrated at an unusual location - next to the constructed subway tunnel. The constitutive theme here is community, a space for the numerous. The building site is located in a former urban expansion area in Vienna‘s 12th district, which has social deficiencies. Despite a very high population density in some areas, there is a lack of local leisure facilities, parks and green spaces. The densely populated social housing complex „Am Schöpfwerk“, which is located there, stands out as an example of the problems of this area. The focus will therefore be on this area, in particular the housing complex mentioned, and this is where the building site is located. The content is divided into a site-analytical part, which argues the functional and dimensional design decision. The subsequent methodological part consists of three sections. „Bollwerk“ deals with a situational and site-related juxtaposition and the inclusion of an international project. „Schöpfwerk“ represents an artistic-associative approach. „Spundwand“ concretizes the design conceptually and programmatically.The project is deliberately ambivalent in terms of form and content. For example, the height and massiveness is less due to functionality than to aesthetic figuration: attention, emphasis, landmark. The great lies in the small; in this sense, I begin with an excerpt from an inconspicuous