Rados, L. (2024). Sentō story - Modern reinterpretations of Tokyo’s public baths [Diploma Thesis, Technische Universität Wien; Tokyo Geidai]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.120538
Sentōs; Tokyo; Cultural importance; Decline; Preservation
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Abstract:
This Thesis focuses on the cultural importance and decline of Sentōs, traditional Japanese public baths, within the unique context of Tōkyō. Since these unique structures are being constantly closed and demolished, the rich culture tied to their existence is being endangered. This research aims to delve deeply both into the historical development of Japanese bathing culture and the evolution of Tōkyō.By defining different kinds of Sentō typologies and studying the complex urbanistaspects of Tōkyō, a profound insight into the Problems of Sentō culture is created.Using short research on European baths as a foundation of my study, thisthesis seamlessly transits into the realm of the historical development of Japanese bathing culture. Deeply rooted in Shinto purification rituals, Buddhist sutras,and the emergence of Edo and Tōkyō bathing facilities during the Tokugawa and Meiji eras, the origins of Sentōs are traced. Detailed characteristics of their urbancontext, conceptualization, materiality, construction, and operational aspects are provided, supplemented by Case studies that explain different variations of these structures. Besides historical examples, new tendencies and developments in the form of Super Sentōs and Designer Sentōs are being explored. By observing the evolution of bathing facilities, a comprehensive understanding of Japanese society emerges.The final chapters present visions for the preservation of Sentō culture. The first strategy proposes a subtle transformation of existing Tōkyō and Postwar Sentōs. This approach focuses on the unique and resilient structure of traditionalstructures, where by diverse functionalities like restaurants and communal spaces were added to the existing bathing facilities. The second vision tackles thephenomenon of the vertical organization of Super Sentōs an occurrence that is highly emblematic of Tōkyō’s dense commercial districts. Focusing on specific construction sites in Urayasu and Ueno, the study aims to offer tangible steps in the preservation and development of Sentō culture.
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Diese Arbeit befasst sich mit der kulturellen Bedeutung und dem Niedergang der Sentōs, der traditionellen japanischen öffentlichen Bäder, im einzigartigen Kontext von Tōkyō. Da diese einzigartigen Strukturen ständig geschlossen und abgerissen werden, ist die reiche Kultur, die mit ihrer Existenz verbunden ist, gefährdet. Durch die Definition verschiedener Arten von Sentō-Typologien und die Untersuchung der komplexen städtebaulichen Aspekte von Tōkyō wird ein tiefer Einblick in die Probleme der Sentō-Kultur geschaffen.Auf der Grundlage einer kurzen Recherche über europäische Bäder geht diese Arbeit nahtlos in die historische Entwicklung der japanischen Badekultur über. Tief verwurzelt in shintoistischen Reinigungsritualen, buddhistischen Sutren und der Entstehung von Badeeinrichtungen in Edo und Tōkyō während der Tokugawa- und Meiji-Ära, werden die Ursprünge der Sentōs nachgezeichnet. Detaillierte Charakteristika ihres urbanen Kontextes, ihrer Konzeptualisierung, Materialität, Konstruktion und operativen Aspekte werden bereitgestellt, ergänzt durch Fallstudien, die verschiedene Variationen dieser Strukturen erklären. Neben historischen Beispielen werden auch neue Tendenzen und Entwicklungen in Form von Super Sentōs und Designer Sentōs untersucht. Durch die Beobachtung der Entwicklung der Badeeinrichtungen entsteht ein umfassendes Verständnis der japanischen Gesellschaft.Die letzten Kapitel stellen Visionen für die Erhaltung der Sentō-Kultur vor. Die erste Strategie schlägt eine subtile Umgestaltung der bestehenden Tōkyō- und Nachkriegs-Sentōs vor. Dieser Ansatz konzentriert sich auf die einzigartige und widerstandsfähige Struktur traditioneller Bauwerke, wobei die bestehenden Badeanlagen um verschiedene Funktionen wie Restaurants und Gemeinschaftsräume erweitert werden. Die zweite Vision befasst sich mit dem Phänomen der vertikalen Organisation von Super-Sentōs, einem Phänomen, das für die dichten Geschäftsviertel von Tōkyō sehr emblematisch ist. Die Studie konzentriert sich auf konkrete Baustellen in Urayasu und Ueno und will konkrete Schritte zur Erhaltung und Entwicklung der Sentō-Kultur anbieten.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers