Ghemigian, M. G. (2024). Zwischen Funktionalität und Wohlbefinden: Der Neuentwurf der Werft Tiefenbrunnen am Züricher See [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.120621
Diese Arbeit behandelt den Entwurf einer Werft am Hafen Tiefenbrunnen in Zürich unter Berücksichtigung einer optimalen Arbeitsatmosphäre als Umfeld spezifischer Arbeitsvorgänge. Im ersten Teil wird die Integration von Gestaltungsprinzipien in der industriellen Architektur verfolgt, mit speziellem Fokus auf natürliches Licht, Lüftung und Ausblick. Durch eine sorgfältige Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Architekten, deren Entwurfsansätze und gebauten Projekten, wird auf zwei Aspekte hingewiesen: die Arbeitsleistung und das Wohlbefinden der NutzerInnen als Resultat der integrativen Architektur und die architektonischen Gestaltungsmethoden dieser. Noch mehr wird betrachtet, wie das integrative Entwerfen zur „Corporate Identity.“ führen kann.Im zweiten Teil wird das Thema Werft aufgegriffen, mit der genauen Analyse der Arbeitsabläufe und der Ausarbeitung der notwendigen atmosphärischen und funktionalen Raummerkmale. Die Verfolgung des theoretischen Themas endet mit dem Vergleich zweier existierenden Werften, basierend auf persönlichen Besuchen und Gesprächen mit Werftrepräsentanten.Eine detaillierte Ortsanalyse bildet die Grundlage für den abschließenden Entwurfsteil der Arbeit, der einen eigenen Architekturentwurf vorstellt. Dieser Entwurf integriert die zuvor diskutierten Aspekte mit dem Ziel, ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Ergebnisse dieser Arbeit betonen die Bedeutung vom integrativen Entwerfen im architektonischen Umfeld, welcher nicht nur die funktionalen, sondern auch die psychosozialen Aspekte von Arbeitsumgebungen berücksichtigt.
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This thesis deals with the design of a shipyard at Tiefenbrunnen harbour in Zurich, taking into account an optimal working atmosphere as an environment for specific work processes. In the first part, the integration of design principles in industrial architecture is pursued, with a special focus on natural light, ventilation and views. Through a careful examination of historical and contemporary architects, their design approaches and built projects, two aspects are emphasised: the work performance and well-being of users as a result of integrative architecture and the architectural design methods of this. Even more attention is paid to how integrative design can lead to ‘corporate identity’. In the second part, the topic of the shipyard is taken up, with the precise analysis of work processes and the elaboration of the necessary atmospheric and functional spatial features. The pursuit of the theoretical topic ends with a comparison of two existing shipyards, based on personal visits and discussions with shipyard representatives, and a detailed site analysis forms the basis for the final design section of the thesis, which presents the author's own architectural design. This design integrates the previously discussed aspects with the aim of creating an optimal working environment. The results of this work emphasise the importance of integrative design in the architectural environment, which takes into account not only the functional but also the psychosocial aspects of working environments.