Plursch, F. (2024). Platz an der Sonne: Modernisierung von Nachkriegssiedlungen in Wien upgrading viennese social housing [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.118761
Hunderttausende Bewohner*innen der Stadt Wien profitieren noch heute vom fortschrittlichen Denken der ersten Stadtregierungen nach dem Ende der Monarchie. Die Art und Weise der Bewältigung der enormen Wohnungsnot in den Nachkriegsjahren beider Weltkriege wurde zum Vorbild. Viele dieser Bauten stehen nun seit mehr als sieben Jahrzehnten und sind dementsprechend in die Jahre gekommen. Besonders deutlich wird dies bei der Siedlung in der Spittelbreitengasse 23. Zehn Baukörper teilen sich die rund 29.000 Quadratmeter Grundfläche. Fußläufig zwischen der Gloriette und dem Bahnhof Meidling in leichter Hanglage gelegen, bieten die oberen Geschosse aller Baukörper einen beeindruckenden Blick in Richtung Innenstadt. Trotz der lockeren Bebauung und der damit verbundenen großzügigen Durchgrünung fehlen dem Gebäudeensemble wesentliche Qualitäten. Da Produkte der Vergangenheit immer im Kontext ihrer Zeit zu verstehen sind, sollen hier nicht mit dem Finger auf Unzulänglichkeiten gezeigt werden, sondern auf dem Vorhandenen aufgebaut werden. Ich möchte mit dem folgenden Entwurf zeigen, wie sich die Bedürfnisse und der Alltag der Stadtbewohner verändert haben, und beweisen, wie man mit ein wenig Wunschdenken und einfachen architektonischen Prinzipien allen Veränderungen gerecht werden kann.
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Hundreds of thousands of Vienna‘s residents still benefit today from the progressive thinking of the city‘s first post-monarchy administrators. The way they dealt with the enormous housing shortage in the post-war years of both world wars became a model for many cities. Many of these buildings are now more than seven decades old and are showing their age. This is particularly evident in the housing estate at Spittelbreitengasse 23, where ten buildings share around 29,000 square meters of floor space. Situated on a slight slope within walking distance of the Gloriette and Meidling stations, the upper floors of all the buildings offer impressive views of the city center. Despite the loose development and the associated generous green spaces, the ensemble of buildings lacks essential qualities. As products of the past must always be understood in the context of their time, the aim here is not to point the finger at shortcomings but to build on what already exists. The work examines how the needs and daily lives of city dwellers have changed and shows how, with a little wishful thinking and simple architectural principles, all these changes can be accommodated.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers