Rabel, V. (2024). Das neue (alte) GZW - Gesundheitszentrum Wien: Gesundheitsfördernde und heilende Architektur für Schlaganfallbetroffene [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.120200
Gesundheitsarchitektur; Neuorehabilitationszentrum; Getriezentrum am Wienerwald; Schlaganfall; Schlaganfallpatient; Bauen im Bestand; Evidence-Based Design; Gebaute Umgebung; Wien
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Healthcare architecture; Neuorehabilitation centre; Getriezentrum am Wienerwald; Stroke; Stroke patient; Building redevelopment; Evidence-based design; Built environment; Vienna
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Abstract:
Jedes Jahr erleiden über 50 Millionen Menschen weltweit einen Schlaganfall. Nach der Akutversorgung im Krankenhaus haben 75 % der Schlaganfallüberlebenden einen langfristigen Rehabilitationsbedarf, der oft in speziellen stationären Rehabilitationszentren behandelt wird (vgl. Stroke Foundation, 2017). Die Folgen von Schlaganfällen können gravierend sein und kein Schlaganfall ist zu 100% ident mit einem anderen. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, zu beschreiben, was bei der Gestaltung von stationären Schlaganfall-Rehabilitationseinrichtungen und gebauten Umgebungen berücksichtigt werden sollte, um einen möglichst positiven Einfluss auf den Heilungsprozess bzw. gesundheitsfördernde Umgebungen zu schaffen. In dem Diskurs der Gesundheitsarchitektur gibt es mittlerweile eine umfangreiche Literatur, die sich mit den Beziehungen zwischen der gebauten Umwelt und den Erfahrungen von Pflege und Genesung in Gesundheitseinrichtungen beschäftigt. Es gibt immer mehr Wissen zur evidenzbasierten Gestaltung von Gesundheitseinrichtungen, die immer mehr Gewichtung beim Designprozess bekommen, um Gesundheitseinrichtungen so zu gestalten, dass sie das Wohlbefinden im Allgemeinen mittels einer heilenden Architektur und gebauten Umgebung im Besonderen fördern. Seit Ulrichs (1984) frühen Arbeiten wurden mehrere Gestaltungsfaktoren mit verbesserten Gesundheitsergebnissen sowie mit der Entwicklung therapeutischer Umgebungen in Krankenhäusern in Verbindung gebracht, da-runter Einzelzimmer, Ambiente, Sonnenlicht, Ausblicke in die Natur, Wegeführung und persönliche Kontrolle über die unmittelbare Umgebung. Obwohl die Behauptung, dass die gebaute Umgebung und Architektur einen positiven Einfluss auf die Behandlungsergebnisse und das allgemeine Wohlbefinden der Patienten haben können, allgemein anerkannt ist, ist die allgemeine Vorgehensweise beim Designprozess noch bislang ungeklärt, da dem Begriff der heilenden Architektur eine einheitliche Definition fehlt. In den Zeiten von Corona in den das Thema von Gesundheit eine immer stärkere Rolle in dem Leben der Menschenein genommen hat, wird auch in der Architektur die Debatte um die zeitgenössische Gestaltung von Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen immer präsenter, wodurch die Fragen der kausalen Zusammenhänge zwischen Heilungsprozessen bzw. mentalen und physischen Wohlempfinden und der gebauten Architektur bzw. Umgebung als Präventivmaßnahme immer wichtiger werden und nach mehr Gestaltungsansätzen suchen. Es werden zwar mehrere Definitionsentwürfe angeboten, wonach heilende Räume und Umgebungen ein Gefühl des Zusammenhalts von Körper und Seele hervorrufen, aber es trotzdem verschiedene Meinungen und Theorien gibt, wie die Umsetzung im Klaren auszuschauen hat.
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Each year, over 50 million people worldwide suffer a stroke. After acute care in the hospital, 75% of stroke survivors have a long-term rehabilitation need, which is often addressed in specialized inpatient rehabilitation facilities (Stroke Foundation,2017). The consequences of strokes can be severe, and no two strokes are 100% identical. The aim of this thesis was to describe what should be considered in the design of inpatient stroke rehabilitation facilities and built environments to have the most positive impact on the healing process and health-promoting environments. In the discourse of health architecture, there is now an extensive body of literature that explores the relationships between the built environment and the experiences of care and recovery in healthcare facilities. There is growing knowledge about evidence-based healthcare facility design, which is gaining more prominence in the design process to create healthcare facilities that promote well-being in general through healing architecture and, specifically, through the built environment. Since Ulrich‘s (1984) early work, several design factors have been associated with improved health outcomes and the development of therapeutic environments in hospitals, including private rooms, ambiance, natural light, views of nature, wayfinding, and personal control over the immediate environment. While the assertion that the built environment and architecture can have a positive impact on treatment outcomes and overall well-being is widely accepted, the general approach to the design process remains unclear, as there is no consistent definition of healing architecture. In times of COVID-19, when health has taken on an increasingly significant role in people‘s lives, the debate about the contemporary design of hospitals and rehabilitation facilities is becoming more prominent inarchitecture. This highlights the importance of exploring the causal relationships between healing processes or mental and physical well-being and built architecture or environment as a preventive measure and seeking more design approaches.While several definitions propose that healing spaces and environments evoke a sense of unity between body and soul, there are still various opinions and theories on how the implementation should look in practice.
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Additional information:
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers