Thanner, H. (2024). Nachhaltige architekonische Konzepte zur Vermeidung von Bodenversiegelung [Master Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.121128
Im Jahr 2023 hat die Weltbevölkerung erstmals die Marke von acht Milliarden Menschen überschritten. Wir benötigen und beanspruchen sehr viel Platz für Nahrung und vor allem künstlichen Lebensraum, den wir der Natur entnehmen. Dies führt unwiderruflich zu einer fortschreitenden Urbanisierung, die ökologisch schwerwiegende negative Folgen nach sich zieht. Dieser Flächenbedarf verursacht eine massive Bodenversiegelung. Diese Entwicklung zerstört das Mikroklima, die Biodiversität, den Wasserkreislauf und erhöht die bereits über den Grenzwerten liegenden CO2-Emissionen, die den Treibhauseffekt weiter verstärken. Die dadurch ausgelösten und entstehenden schwerwiegenden ökologischen Folgen sind nicht absehbar.In dieser Masterthesis sollen nachhaltige architektonische Konzepte entwickelt werden, die das Vermögen haben, zukünftige Baukonstruktionen zu überdenken und zu ändern, um die Bodenversiegelung zu verringern.Die Arbeit soll hauptsächlich aus eigenen erarbeiteten Visionen, Konzepten,Planungen und Evaluierungen zur Reduzierung der Bodenversiegelung und der Beurteilung bisheriger Lösungen bestehen.Da der Lebensraum nur einmal existiert, aber vier Gebietskörperschaften auf ihn „mit Imperium“ einwirken und ihn zudem Personen und Wirtschaftssubjekte gestalten,haben sich strenge Regeln herausgebildet, nach welchen in der Raumordnung vorzugehen ist.2 Ich habe mich daher entschlossen, in meiner Masterthese zum Schutz von Grund und Boden „Nachhaltige architektonische Konzepte zur Vermeidung von Bodenversiegelung“ zu entwickeln.