Drees, A. R. (2024). Fachwerkhof in Darmstadt-Eberstadt. Ein Revitalisierungs- und Maßnahmenkonzept im Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und Nachkriegsmoderne. [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.114703
history of architecture; half-timbered construction; inventory documentation; inventory analysis; courtyard; rehabilition; post-war modernism
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Abstract:
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit einem architektonischen Areal, das sich aus drei verschiedenen Gebäuden zusammensetzt. Diese teils sehr heterogenen Bestandsbauten sind in der deutschen Stadt Darmstadt zu verorten. Das ehemalige Bauernhaus in Fachwerkbauweise und die dazugehörige Scheune wurden um 1713 und 1838 erbaut. Die Scheune steht seit mehreren Jahren leer und ist stark überformt, sie erfuhr im Laufe der Zeit mehrere An- und Umbauten. Das eigentliche barocke Sichtfachwerk des Bauernhauses ist bereits seit mehreren Jahrzehnten unter einer Putzschicht verschwunden. Auch dieses Haus erfuhr mehrere Umbaumaßnahmen. Beide Gebäude wurden als Kulturdenkmäler eingestuft. Bautypologisch stellen sie eine Fränkische Hofreite dar. Das dritte Gebäude, ebenfalls ein Wohnhaus, ist Ende der 1960er Jahre errichtet worden und ist nicht denkmalgeschützt. Es schließt nahezu unmittelbar an das Bauernhaus an und sitzt vor der Scheune. Im theoretischen Teil der Arbeit wird zunächst der geografische Kontext sowie die historische Entwicklung der Stadt beschrieben. Im Anschluss daran wird auf die Fachwerkbauweise sowie die Bautypologie eingegangen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Fachwerkbau der Region. Auf die theoretischen Grundlagen folgt eine Dokumentation des Bestandes. Im Anschluss daran wird der Bestand mit verschiedensten Methoden der Bauforschung analysiert. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird ein Revitalisierungskonzept formuliert. Dieses Konzept bildet die Grundlage für einen abschließenden Entwurf.
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This diploma thesis deals with an architectural area consisting of three different buildings. These partly very heterogeneous existing buildings are located in the German city of Darmstadt.The former half-timbered farmhouse and the associated barn were built around 1713 and 1838. The barn has been unused for several years and has been heavily remodelled, it has undergone several extensions and conversions over the past years. The actual baroque timber framing of the farmhouse has been covered up by a layer of plaster several decades ago. This house has also been remodelled several times. Both buildings have been categorised as cultural monuments. In terms of building typology, they represent a Franconian farmstead.The third building, also a residential house, was built at the end of the 1960s and is not a listed building. It adjoins the farmhouse almost directly and sits in front of the barn.The theoretical part of the thesis begins with a description of the geographical context and the historical development of the city. This is followed by a discussion of the half-timbered construction method and building typology. A special focus is placed on half-timbered construction in the region. The theoretical foundations are followed by a documentation of the existing buildings. The existing buildings are then analysed using various building research methods. Based on the findings, a revitalisation concept is formulated. This concept forms the basis for a final design.
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Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers