Athen; Stadt; Archiv; Mythen des Alltags; Tourismus
de
Athens; City; Archive; Myth of the Every Day; Tourism
en
Abstract:
Diese Arbeit befasst sich mit dem Akt des 'Sightseeings', der im antiken und allgegenwärtigen Konzept der 'Theoria' verwurzelt ist, das Vision und intellektuelle Untersuchung miteinander verbindet. Sie schlägt Wege vor, um eine abstrakte Haltung gegenüber dem Phänomen des Tourismus durch Archivrecherche und spekulative Dokumentation zu formulieren und zu artikulieren. Durch die Untersuchung von drei Reiseberichten aus der fernen und frühen Vergangenheit setzt sich die Arbeit mit dem vermittelten Begriff des Raums auseinander, in dem die frühen Reisenden 'schauten, ohne zu sehen' und verschwommene Inseln der Realität verfassten, die sie in sich trugen. Darüber hinaus wird in dieser Studie eine virtuelle Figur eingeführt, Penelope, die die Mythologie des Tourismus als ein potentes Laboratorium für Spekulationen über die 'Wege des Sightseeings' und die Erfindung von Abstraktionsmethoden aufbaut, die eher Vorstellungskraft als wirtschaftliche Beziehungen erfordern. Diese Arbeit schließt mit einer Zusammenführung der Untersuchung von Reiseberichten und der Figur zur Darstellung des fantastischen Archivs der Reisen und präsentiert eine Synthese, die die Prämisse verkörpert, dass das, was sehenswert ist, eine gute Geschichte zum Erzählen ausmacht.
de
This thesis concerns the act of sightseeing, rooted in the ancient and ubiquitous concept of 'theoria', which combines vision and intellectual inquiry. It proposes ways of formulating and articulating an abstract stance with regard to the phenomenon of tourism through archival research and speculative documentation. By examining three travelogues from the distant and early past, the thesis aims to engage with the mediated notion of space, where early travellers 'looked without seeing', composing blurry islets of reality they carried within themselves. Parallel, this study introduces a virtual character, Penelope, who engages the mythology of tourism as a potent laboratory for speculating on Ways of Sightseeing and inventing methods of abstraction that require imagination, rather than economic relations. This thesis concludes by merging the study of travelogues and the character into the rendering of the fantastic archive of travels, presenting a synthesis that embodies the premise that what is worth seeing is a good story to tell