Flanjak, A. (2024). Hofhaus für die Kunst : eine Kunsthalle in Stuttgart. [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.111446
brickwork; masonry; art gallery; art; Heinz Bienefeld
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Abstract:
Der deutsche Architekt Heinz Bienefeld ist als bedeutender Vertreter in der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts anerkannt. Einen besonderen Stellenwert nimmt in seinen Bauwerken der Backstein ein. Der Architekt beweist einen kenntnisreichen Umgang mit diesem Baustoff. Er erkannte die Qualitäten des Baustoffes und setzte ihn vielseitig ein. Dies zeigt sich nicht nur in den tragenden Mauern seiner Bauten, sondern auch in kunstvoll gestalteten Wandoberflächen.Ein zentrales Thema seiner Arbeiten ist die Rückbesinnung auf historische Bauformen. Feinfühlig interpretierte er klassische Vorbilder und setzte sie in einen zeitgenössischen Kontext. Ausgehend vom Archetyp des Hofhauses entwickelte er unterschiedliche Raumstrukturen, die wiederholt Innenhöfe darstellen.Anhand von ausgewählten Bauwerken unterschiedlicher Abschnitte aus Bienefelds Schaffensphase werden in der vorliegenden Arbeit mehrere Ansätze analysiert und verglichen.Folgend werden daraus resultierende Erkenntnisse in dem Entwurf einer Kunsthalle aufgegriffen. Sie ist freistehend und als räumliche Erweiterung einer bereits bestehenden Galerie der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart gedacht. Ein Skulpturenhof unter freiem Himmel ist Leitmotiv des Entwurfs und bildet eine Analogie zum Impluvium des römischen Atriums.
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The German architect Heinz Bienefeld is recognized as an important represent-ative in the architectural history of the 20th century. Brick plays a special role in his buildings. The architect recognized the qualities of the building material and used it in a variety of ways. This is evident not only in the load-bearing walls of his buildings, but also in the artistically designed wall surfaces. Bienefeld demonstrates a knowledgeable handling of this building material.A central theme in his work is the return to historical building forms. He delicately interpreted classical models and placed them in a contemporary context. Based on the archetype of the courtyard house, he developed different spatial structures that repeatedly represent inner court- yards.Using selected buildings from different periods of Bienefeld’s creative phase, several approaches are analyzed and com- pared in this work. The resulting findings are then taken up in the design of an art gallery. This art gallery is free-standing and intended as a spatial extension of an existing gallery at the Academy of Fine Arts in Stuttgart. An open-air sculpture courtyard is the leitmotif of the design and forms an analogy to the impluvium of the Roman atrium.
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Additional information:
Zusammenfassung in englischer Sprache Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers