Kriechbaum, L. (2024). Spatial Commons im Wiener Wohnumfeld : Eine Untersuchung von Gemeinschaftsflächen in vier gemeinschaftlichen Wohnprojekten [Diploma Thesis, Technische Universität Wien]. reposiTUm. https://doi.org/10.34726/hss.2024.121822
Die Auseinandersetzung mit Gemeinschaftsgütern im Wohnbereich ist von gesellschaftlicher und politischer Relevanz, da Wohnen ein Grundrecht und ökonomisch bedeutsam ist. Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Commons-Forschung im Kontext des Wohnbaus, indem sie die Mechanismen der Produktion, Nutzung und Verwaltung von kollektiv genutzten Räumen als kollektive Ressource untersucht und sich mit der Frage befasst, wann im wohnräumlichen Kontext von einem Gemeinschaftsgut gesprochen werden kann. Die Arbeit zeigt auf, dass die Raumaneignung und Verwaltung von Gemeinschaftsgütern nicht nur materiell, sondern auch durch soziale und rechtliche Rahmenbedingungen geprägt wird, und verfolgt das Ziel, ein besseres Verständnis der vielfältigen Formen von räumlichen Gemeinschaftsgütern im urbanen Wohnsektor zu erlangen und damit zu ihrer Gestaltbarkeit beizutragen. Die Begriffe „Gemeinschaftsgut“, „Gemeingut“ und „Commons“ wurden in der Recherche synonym verwendet, wobei lediglich der Begriff „Gemeinschaftsgut“ Anwendung findet. Der Untersuchungsgegenstand umfasst die vier gemeinschaftlichen Wohnprojekte [ro*sa] KalYpso, Generationenwohnen21, Bikes*n*Rails und WILLDAwohnen in Wien und legt einen besonderen Fokus auf die kollektiv genutzen Räumlichkeiten „Garten“ und „Gemeinschaftsraum“ der einzelnen Projekte. Methodisch basiert die empirische Forschung auf Besichtigungen der Wohnprojekte, Fotodokumentation und Interviews mit verschiedenen beteiligten Akteur:innen.
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The examination of common goods in the housing sector is of significant societal and political relevance, as housing is a fundamental right and economically important. This thesis contributes to the research on commons in the context of housing by investigating the mechanisms of production, use, and management of collectively used spaces as a collective resource. It is doing so by addressing the question of when a space in the residential context can be considered a common good. The study demonstrates that the appropriation and management of common goods are shaped not only by material factors but also by social and legal frameworks. It aims to enhance understanding of the diverse forms of spatial commons in the urban housing sector, thereby contributing to their effective design and management. The terms „Gemeinschaftsgut,“ „Gemeingut,“ and „Commons“ were used synonymously in the research, although only the term „Gemeinschaftsgut“ is used in the following thesis. The research subject includes four collaborative housing projects in Vienna: [rosa] KalYpso, Generationenwohnen21, Bikesn*Rails, and WILLDAwohnen, with a particular emphasis on the collectively used spaces, „garden“ and „community room,“ within each project. Methodologically, the empirical research is based on site visits to the housing projects, photographic documentation, and interviews with various involved actors.
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Zusammenfassung in englischer Sprache Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers